Freitag, 26. September 2014

Empfehlung & Vorstellung: Kinder- und Jugendbücher bei Arvelle

Ihr Lieben, 

viele von Euch, die mir folgen, werden wissen, dass ich sehr gerne Jugendbücher lese. 

Vor zwei Tagen, ja am 24.09., hatte ich Geburtstag und wie einige von Euch sicher nicht wissen, bin ich an diesem Tag 30 Jahre geworden. 
Das färbt jedoch nicht im Geringsten auf mein Leseverhalten ab. Ich denke nicht, dass ich plötzlich wegen einer gewissen Alterszahl meine Einstellung ändern muss, daher möchte ich die neue Arvelle Bloggeraktion nutzen, um hier einmal auf das tolle KINDER- UND JUGENDBUCHSORTIMENT von ARVELLE hinzuweisen.

Über Arvelle habe ich bereits HIER schon einmal berichtet und genauer erklärt, welche Art von Büchern Ihr dort finden könnt und was es mit Arvelle so auf sich hat, wie Ihr dort bezahlen könnt, etc., daher gehe ich an dieser Stelle nicht noch einmal genauer darauf ein. 


Ein Vorgeschmack: meine aktuellste Bestellung von Arvelle

Zu meinem Geburtstag habe ich natürlich auch wieder Bücher auf meiner Wunschliste gehabt und meine Oma und meine Mutter haben mir erlaubt, mir für ein gewisse Summe selbst Bücher bei Arvelle zu bestellen. 

Darunter waren auch Bücher aus dem ARVELLE JUGENDBUCH-Sortiment, welche ich Euch hier mal zeigen möchte:



Der Inhalt meines bestellten Aktionspakets...

... und zusätzlich bestellte Bücher...

Wie Ihr dabei erkennen könnt, handelt es sich hierbei nicht einfach um irgendwelche langweiligen, jahrzehntealte Bücher. 
"Lost Girl" beispielsweise erschien Mitte 2012 auf dem deutschen Markt und "Dein göttliches Herz entflammt" stammt gerademal vom Januar letzten Jahres.

Auf dem ersten Bild meines heutigen Posts seht Ihr eines der Aktionspakete von Arvelle, welchem ich nicht widerstehen konnte. Für alle drei Bücher zusammen habe ich 15,99 € bezahlt, statt wie sonst bei dem üblichen Verlagspreis 46,97 € - und das ist doch ein erheblicher Unterschied. 

Insgesamt freue ich mich über diese 6 abgebildeten Bücher, sowie ein (nicht abgebildetes) Buchgeschenk und das alles für gerade einmal 31,39 € - und kostenfreiem Versand (da ich den Mindestbestellwert hierfür erreicht hatte).  


Warum beziehe ich Kinder- und Jugendbücher von Arvelle?

Wer selbst gern Jugendbücher und Kinderbücher liest, diese verschenkt, oder anderweitig damit in Berührung kommt, dem wird aufgefallen sein, dass diese Bücher oftmals ein wenig preisgünstiger sind als "Erwachsenenbücher" und dennoch kann sich einiges zusammensummieren, wenn man viel liest, bzw. das Kind oder der Jugendliche Bücher gerade so verschlingt. 

Für mich ist Arvelle inzwischen eine meiner ersten Anlaufquellen geworden, wenn ich neue Bücher aus dem Bereich Kinder- und Jugendbuch suche.

Was ich bezüglich meiner Kinder- und Jugendbuchbestellungen an Arvelle schätze: 

1. Die Auswahl: Das Sortiment von Mängelexemplaren und Restauflagen ist groß und nicht selten recht aktuell gehalten, so dass ich auch neuere Titel, die mein Interesse geweckt haben oftmals dort finde, oder sie mit etwas Verzögerung dort als solche zum Verkauf stehen. Zusätzlich gibt es dort auch Bücher der Kategorie "Neuware".
Sowohl an Kinder- als auch an Jugendbüchern hat Arvelle einiges zu bieten und es werden auch oft neue Angebote online gestellt. 

Zwar lese ich vorwiegend Jugendbücher, aber auch das ein oder andere Kinderbuch von Arvelle hat schon den (Um)weg zu mir gefunden. 

Was mich an Kinderbüchern in erster Linie interessiert, ist dass ich in meinem Beruf viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe. Dadurch halte ich mein Auge gern offen für Bücher, die für diese Kinder "passend" sein könnten, bzw. die Kindern ganz allgemein hilfreich sein könnten. 
Gerade bei den Kinderbüchern finde ich gut, dass nicht nur unterhaltsame Literatur im Angebot von Arvelle enthalten ist, sondern auch Lehrreiches sich im Sortiment befindet. Ich denke hierbei zum Beispiel an Leselernbücher, oder Bücher zu anderen Lernthemen. Diese umfassen auch unterschiedliche Altersklassen und Leistungsniveaustufen.

Ich denke aber auch an eben jene Kinderbücher, die nicht nur Unterrichtsstoff behandeln, sondern auch Lehren fürs Leben, zum Beispiel Umgang mit dem Tod, oder anderen schwereren Themen.

Bei Arvelle bin ich hinsichtlich Kinderbüchern schon in all diesen Bereichen fündig geworden, was ich sehr freudig wahrnehme und hier findet sich auch das ein oder andere günstige Exemplar. 


1.1. Die Kombination: Bei Arvelle ist es möglich, zwischen günstigeren Büchern (Restexemplare, Mängelexemplare) zu wählen, aber auch Neuware zu bestellen, welche zum Verlagspreis erhältlich ist. Findet man ein Buch nicht günstiger, hat man eine gute Chance, es in der "normalen" Variante bestellen zu können. Somit kann man auch alles in einem Bestelldurchlauf erfassen, ohne erst auf einen anderen Händler zurückgreifen zu müssen. Das spart Zeit und Mühe. 


2. Die Kosten: Die Bücher sind durch die angebotene Auswahl (siehe "Kombinationen") teils sehr, sehr viel günstiger als es beim Verlagspreis der Fall ist. So kann ich meinen Stapel ungelesener Bücher rasch um ein Vielfaches aufstocken und mich über viel Lesbares auf einmal freuen. Darüber hinaus hat Arvelle manchmal wirklich, wirklich tolle Bücher als AKTIONSPAKETE im Angebot. Dort könnt Ihr dann beispielsweise mehrere Bücher eine(es/r) Autor(s/in) finden, oder eben welche, die thematisch zusammengestellt sind.

Durch meinen Job weiß ich auch, dass manche Familien nicht so viel Geld haben, um dieses auch in Bücher für die kleinen und größeren Kinder investieren zu können. Meine persönliche Einstellung ist, dass Bücher aber gerade Kindern und Jugendlichen sehr viel bieten könnten. Die Bücher können bilden, aber auch Seelentröster und Zufluchtsorte sein. Arvelle bietet hier eine sehr schöne Möglichkeit, auch recht günstig an Kinder- und Jugendbücher gelangen zu können.
Das ist im Übrigen aus meiner Sicht auch dann sehr praktisch, wenn Kinder und Jugendliche Bücher von ihrem eigenen Taschengeld erstehen möchten. 


3. Die Qualität: Viele der Bücher haben eine super Qualität, obwohl sie als Mängelexemplare ausgewiesen sind. Ich habe schon oft Bücher in meinen Lieferungen dabei gehabt, bei denen ich nur minimale Mängel feststellen konnte, wie zum Beispiel eine leicht eingedrücktes Buchcover an den Seiten. 
Zur Einschätzung des Zustands der Bücher gibt Arvelle mit einer Sternchenbewertung an, wie gut das Buch beschaffen ist. Danach kann man entscheiden, ob man das Buch gerne kaufen möchte, oder es doch lieber sein lässt. Aber ich hatte auch schon sehr gering bewertete Bücher, die in besserem Zustand bei mir ankamen als erwartet.


4. Das Extra: Erreicht man bestimmte Geldbeträge, gibt es von Arvelle noch Buchgeschenke mit dazu. Hierfür gibt es eine Liste, aus der man bei Erreichen dieses Betrages, einen Wunschartikel wählen darf. 


5. Der Versand: Bei meinen vielen Bestellungen hatte ich immer das Glück, dass die Ware sehr rasch in den Versand ging und binnen kürzester Zeit sehr gut verpackt und heil bei mir ankam.



Eine Auswahl an Büchern, die ich aus dem Kinder- und Jugendbuchsortiment von Arvelle bestellt habe:


An dieser Stelle möchte ich einfach mal einige Fotos für sich sprechen lassen. So bekommt Ihr einen kleinen Eindruck davon, welche Bücher ich mir in letzter Zeit so bei Arvelle bestellt habe.
Das liefert zum Einen einen Blick in mein Bücherregal, aber an dieser Stelle noch bedeutender eine Idee davon, wie aktuell / interessant Kinder- und Jugendbücher sein können, die Arvelle anbietet. 
Leider kann ich hier keine tolle Auswahl an Kinderbüchern abbilden, da ich diese in der Regel weiterverschenke. Ich hoffe aber, der Rest meines Posts spricht für sich.... 

Schaut es Euch einfach mal an... ;-) 


















Wo findet Ihr die Kinder- und Jugendbücher von Arvelle

Zu guter Letzt in diesem Post, möchte ich Euch das Ganze etwas erleichtern, daher habe ich Euch hier mal einige direkte Links eingefügt. Ihr müsst nur das jeweilige Wort anklicken und werdet dann weitergeleitet. 
Ich hoffe, Ihr habt durch diesen Post die Gelegenheit gehabt, etwas Neues für Euch zu entdecken und vielleicht lasst Ihr mich einfach mal an Euren Erfahrungen mit Arvelle teilhaben, empfehlt mir Kinder- und Jugendbücher, die Ihr dort erstanden habt, oder, oder, oder.... 











Euch alles Gute und ein schönes Wochenende, 
Eure

Dienstag, 16. September 2014

Rezension: "Rock War. Unter Strom" von Robert Muchamore






Titel: Rock War. Unter Strom.
Originaltitel: Rock War
Autor: Robert Muchamore
Übersetzerin: Tanja Ohlsen
Sprache: Deutsch
Broschierte Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: cbt
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Auflage: 1. Auflage 2014
Preis: 12,99 (D)
ISBN-13: 978-3570162910
ISBN-10: 3570162915
 
 

Robert Muchamore stellt eine neue Buchreihe vor: „Rock War“. Der erste Band „Unter Strom“ liegt nunmehr auf dem deutschen Markt in der Erstausgabe von 2014 vor. Im englischsprachigen Original wird auf einen Beititel verzichtet, so dass dieses Buch dort nur „Rock War“ heißt.


Hauptsächlich geht es in diesem Jugendbuch um Jay, Summer und Dylan. Sie alle haben eins gemeinsam: einen Hang zur Musik und ein jeder von ihnen hat eine interessante und nicht immer rosige Biografie. Dabei sind sie alle gerade erst junge Teenager.
Jay ist eines von vielen Geschwistern in einer Familie, in deren Lebensalltag Kriminalität eine Rolle spielt und die doch versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Summer ist ein junges Mädchen, welches allein mit ihrer schwerkranken Großmutter wohnt und dabei versuchen muss, sich mit wenig finanziellen Mitteln durchs Leben zu schlagen.
Dylan hat es, was die Stellung seiner Familie angeht, scheinbar ein bisschen leichter, doch es fehlt ihm an Antrieb und das könnte ihn auf seinem Lebensweg ausbremsen.
Kurzum: jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen. Es scheint aber einen Ausweg aus dem Alltagstrott und dem drohenden Sumpf, in dem man zu versinken droht, zu geben: Berühmtwerden und als Rockstar Geschichte schreiben. Nur, wie sie alle das anstellen sollen, ist fraglich, denn ein solcher Weg ist alles andere als leicht und eben.


Man kann schon behaupten, dass „Rock War“ gewisse Klischees aufgreift. Die Idee als Jugendlicher, der sich gut auf Musik versteht, oder sich damit beschäftigt, vom Traum Rockstar zu werden zu träumen, ist nicht von weit entfernt gegriffen.
Nun haben Jay, Summer und Dylan das Glück, dass sie zu eben jenen Jugendlichen gehören, die Talent mit sich bringen und die eine gewisse Ahnung von dem zu haben scheinen, was sie tun.


Die Kapitel gehen auf die drei Jugendlichen ein und stellen dabei hauptsächlich jeweils einen von ihnen in den Vordergrund. Das hilft, erst einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, was in welchem Teenagerleben so vor sich geht, wie die einzelnen Charaktere geschaffen sind und so weiter. Tatsächlich kriegt man eine ungefähre Vorstellung davon, wie sich ihre jeweiligen Leben und ihre Situationen entwickeln. Es ist dabei nicht immer ganz klar, was inwieweit genau parallel passiert, aber die Darstellungen reichen aus, um sich vorstellen zu können, wie dann am Ende alle Puzzlestücke ineinander fallen.


Um einen jeden der Jugendlichen, die im Fokus stehen, findet sich ein soziales Gefüge. Familie, Freunde und teils auch Feinde werden vorgestellt und man bekommt Dank des jeweiligen Fokus auf einen der Charaktere schon eine gute Struktur vorgegeben, um die Persönlichkeit, die mit dem Charakter verbunden ist, zu erkennen.
Es gibt eine Mischung aus Sympathieträgern, weniger angenehm erscheinenden Personen und solchen, die sich irgendwo dazwischen anordnen.
Für mich lebt „Rock War“ durch die unterschiedlichen Charaktere, die durch stellenweise nur wenige Feinheiten teils sehr ausdruckstark geworden sind.
Gerade die jeweiligen Biografien bewegen mich dazu, wissen zu wollen, wie „die Geschichte“ für einen jeden von ihnen ausgehen mag.


Das Ende des Buches gibt eine annähernde, wegweisende Richtung vor. Es endet demnach nicht mit einem allzu fiesen Cliffhanger. Dennoch wird ein weiteres, großes Ziel gesteckt, welches mich zumindest darüber rätseln lässt, wer von den dreien es erreichen kann.


Die Lektüre wird für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen. Diesbezüglich würde ich mitziehen. Einige Stellen lassen mich ob der Wortwahl dann doch ein wenig straucheln. Ein bisschen werde ich das Gefühl nicht los, dass einige Charaktere ob ihrer – zumindest stellenweisen – Ausdrucksweise gewollt cool dargestellt herüber kommen. Ja, 13-Jährige haben heutzutage doch ab und an ein Vokabular, welches einen ein bisschen erbleichen lässt. Das ist Lebensrealität. Dennoch wirkt unter anderem z.B. Jay ein bisschen überzogen, wenn er mit seinen Kumpels einige Sprüche loslässt. Das mag aber auch gerade daran liegen, dass er eigentlich kein schlechter Kerl – oder eher ein Kerlchen – zu sein vermag.


Spannung wird aufgebaut und ich habe sie beim Lesen auch empfunden. Die Lösung einiger Probleme wirkt mir dann teils aber doch etwas zu glattgehend. Hier hätte man ein bisschen mehr Pokern können, oder im Vorausaus die Situation ein wenig glimpflicher darstellen können – somit hätten einige Situationen dann doch realistischer wirken können.
Für mich war es das erste Buch von Muchamore, welches ich gelesen habe, aber ich habe nach „Rock War“ schon den Eindruck, dass er ganz gern ein wenig „over the top“ geht, ein bisschen zu viel des Guten in die Würzung gibt und somit das Servierte dann die Geschmacksnerven mehr streckt als schmeichelt.


Ich lese oft und gern Jugendbücher, obwohl ich aus dem Alter schon um einiges heraus bin. Meine Einschätzung ist, dass „Rock War“ für wirklich jugendliche LeserInnen schon toll sein kann. Ich selbst muss mir vor Augen halten, dass die jüngere Generation beim Lesen in der Regel mit einem anderen Hintergrund an das Buch und die Handlung herantreten wird.
Berufe ich mich auf den Faktor von Spaß und Phantasie, dann war das Buch doch ein interessanter Zeitvertreib und ich selbst kann auch nicht umhin, mir den Folgeband zu Gemüte zu führen, weil mich die einzelnen Schicksale der Charaktere dann doch interessieren.
Wer (schon) über genügend Reflektionsgabe verfügt, bzw. ein bisschen über den Tellerrand hinausblickt, der bemerkt vielleicht auch, dass hier zwar die Musik im Vordergrund steht, aber eben Einzelschicksale ebenso eine Rolle spielen.
Ja, es handelt sich bei den Hauptcharakteren um Jugendliche; um sehr junge Jugendliche. Genau das erkennt man auch oft genug. Es fehlt ihnen an Reife und eigentlich brauchen Sie Zuwendung – und davon mehr als sie bekommen. Sie tragen eine mehr oder minder Starke Last auf den Schultern, welche sie ein bisschen aus der Kindheit hinaus und in die Welt der Erwachsenen und von Verantwortung und den Konsequenzen eigener Entscheidungen hinein drängt. Hier zeigt sich, wie Rollen sich verschieben können und Personen ins Wanken kommen, oder/ und reifen können, wenn Kinder manchmal nicht nur Kind sein können. Gleichwohl kann genau aber dies dazu führen, dass die Charaktere etwas ungeschliffen und wankelmütig wirken.
Die Verbindung zwischen Träumen und Realität, zwischen Erwachsenwerden und Kindsein empfinde ich als sehr interessanten Aspekt, der mich bei „Rock War“ fängt. An dieser Stelle ist es Muchamore also gelungen, mich genügend zu fesseln und immerhin ist das eine gute Wirkung.


„Rock War“ kann man durchaus lesen. Wer Musik, Bandcontests und ein paar Klischees mag, der wird sich hier schon aufgehoben fühlen und immerhin bietet dieses Buch auch ein paar subtilere Nuancen, welche die Handlung auf interessante Weise färben. 






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Vielen herzlichen Dank an amazon und cbt für dieses Rezensionsexemplar!