Montag, 28. Januar 2013

"Bloomoon" - ein Grund zu feiern

Hallo Ihr Lieben, 


wie Ihr ja sicher schon bemerkt habt, bin ich bei Blogg dein Buch angemeldet und habe auch schon einige Male Glück gehabt und durfte tolle Buchexemplare lesen und Euch hier vorstellen. 

Momentan gibt es bei Blogg dein Buch eine tolle neue Aktion, bei der es darum geht, "bloomoon" kennenzulernen. Was verbirgt sich dahinter? 
Lest einfach weiter, dann erfahrt Ihr es. ;-)








"bloomoon ist das neue Imprint für Jugendliteratur aus dem Hause arsEdition für Preteens ab zehn Jahren sowie für Junge Erwachsene. Ob einfühlsame 'Coming of Age'-Geschichte oder Liebesroman mit Social Media-Bezug, Humoriges aus dem Jungenalltag oder mitreißender Thriller mit Gänsehaut-Effekt - bloomoon ist bewusst vielfältig. Unsere Autoren beschreiben die Dinge aus ihrer jeweils eigenen Perspektive und öffnen dem Leser damit Türen zu anderen Erfahrungswelten. Durch welche er geht, ist ihm selbst überlassen - er kann sich mit unseren Büchern wegträumen in entlegene und skurrile Welten oder hierbleiben, ganz nah dran an der Wirklichkeit. Denn sowohl atemberaubende Biografien, fesselnde Thriller, leise Töne oder lautes Herzklopfen haben im neuen Imprint von arsEdition Platz.
Mehr Informationen und tolle Aktionen findet ihr auf www.bloomoon-verlag.de und www.facebook.com/bloomoonVerlag !
Aus dem aktuellen bloomoon-Verlagsprogramm wünsche ich mir aus allen Februar-Titeln, dass "Titel" demnächst bei Blogg dein Buch präsentiert wird."
(Quelle: Blogg dein Buch)



Blogg dein Buch und bloomoon würden außerdem gern wissen, welches Buch aus dem Februarprogramm 2013 von bloomoon man sich demnächst auf Blogg dein Buch wünscht.
Um der Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mich durch die tolle Frühjahrsvorschau gewühlt. Es fällt mir gar nicht so leicht, mich für einen Titel zu entscheiden und diesen hier zu benennen. Letztlich fällt meine Wahl jedoch auf:




 "Auracle" 
von Gina Rosati.









Inhaltsangabe von der Verlagshomepage:

"Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe

Zwei Seelen, ein Körper
Die 16-jährige Anna Rogan ist ein ganz normaler Teenager – hätte sie nicht die Gabe, unbemerkt ihren Körper zu verlassen. Astral besucht Annas Seele die entlegensten Winkel des Universums. Reisen, deren Schönheit Anna genießt, deren Gefahr sie jedoch übersieht – bis es zu spät ist.

Als Taylor, Annas Klassenkameradin, bei einem dramatischen Unfall ums Leben kommt, kann Anna plötzlich nicht mehr zurückkehren: Denn die umherwandernde Seele der Verstorbenen hat ihren Körper besetzt - und weigert sich mit aller Kraft, ihn zu verlassen. Hilflos muss Anna zusehen, wie sie sich einen Spaß daraus macht, ihr neues „Revier“ mit Piercings und Tattoos zu markieren. Doch als Taylor sich auch noch daran macht, Annas besten Freund Rei zu verführen, entspinnt sich ein mörderischer Zweikampf: um Annas Körper – und um Reis Herz."
(Quelle für Bild und Text: bloomoon)






Mich spricht die Plotidee an. Seelenwanderungen finde ich interessant und ich bin gespannt darauf, wie sie in "Auracle" umgesetzt wurden. Die Besetzung Annas Körpers klingt brisant und gefährlich, aber doch auch spannend. Ich würde gern erfahren, was Taylor mit Annas Körper anstellt und wie der Kampf um Annas Körper und Rei letztlich ausgeht. 
Abgesehen davon spricht mich auch die Covergestaltung an. Ich mag die Farbgebung und die Abbildung. Sie locken mich an. 


Welches Buch aus der Frühjahrsvorschau, bzw. dem Februarprogramm würdet Ihr denn gern lesen? "Auracle" scheint bei so einigen als Wunschbuch aufzutauchen, aber ich bin sicher, bei der Auswahl gibt es auch noch andere Bücher, die Ihr gern lesen würdet, oder? Lasst es mich wissen. ;-) 


Alles Liebe,
Eure 








Samstag, 26. Januar 2013

Hinweis: Verlosung von Kai Meyer


Da ich es selbst gerade bemerkt habe und mir dachte, dass Ihr vielleicht auch Interesse habt: 



Auf der FACEBOOK FANSEITE VON KAI MEYER gibt es eine Verlosung, die bis heute um Mitternacht läuft. 

Schaut doch einfach mal rein... ;-)
 So, ich muss jetzt los, also muss ich flitzen...

Habt ein schönes Wochenende!



Sonntag, 13. Januar 2013

Rezension: "Intimate Deception" von Laura Landon (Challenge-Aufgabe)

Hallo meine lieben LeserInnen!


Heute gibt es gleich noch eine Rezension von mir. Zwei Rezensionen an aufeinander folgenden Tagen... Da bin ich ja fast stolz auf mich selbst, dass ich das dann doch mal hinbekommen habe... ;-)

Das Buch, das ich Euch heute zeigen möchte, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem habe ich es für die Challenge meines Blogs gelesen. Die Aufgabe dazu: "Lies ein Buch mit einer alten Villa auf dem Cover."

So, dann spanne ich Euch nicht länger auf die Folter und wünsche Euch - hoffentlich - viel Spaß mit meiner Rezension.

Habt alle einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche!

Eure





"Intimate Deception"






Titel: "Intimate Deception"
Autorin: Laura Landon
Sprache: Englisch
Taschenbuch: 348 Seiten
Verlag: Montlake Romance
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 13,64 (D)
ISBN-10: 1612184790
ISBN-13: 978-1612184791








Laura Landons „Intimate Deception“ spielt in den 1850er Jahren im viktorianischen England.

Ein Versprechen, das Grace einst gab, hat sie in die Pflicht genommen, sich um ihre Schwestern zu kümmern. Sie versucht dieses Versprechen einzuhalten, doch dadurch droht ihr die Zwangsheirat mit Lord Fentington. Dieser wirkt auf den ersten Blick hin wie ein rechtschaffener Mann, doch hinter seiner Fassade verbirgt sich ein grausamer Tyrann. Grace fürchtet die Ehe mit ihm und ist bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen, um der schrecklichen Zukunft, die sie erwartet, zu entfliehen. Ihr schwebt vor, ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, um Fentington dazu zu bringen, das Interesse an ihr zu verlieren. Doch ein solcher Schritt hätte zur Folge, dass sie auf dem Hochzeitsmarkt nicht nur Fentington gegenüber ihren Wert verlöre.
Neben Grace steht in „Intimate Deception“ noch ein weiterer Charakter im Blickpunkt des Geschehens: Vincent Germaine. Er ist der Duke of Raeburn und seine Vergangenheit ist dadurch geprägt, dass er bereits zwei geliebte Ehefrauen bei der Geburt seiner Erben verlor. Aus Angst davor, dass sein Herz erneut gebrochen wird und daran glaubend, einen weiteren solch herben Verlust nicht verkraften zu können, hat er sich geschworen, nie wieder zu heiraten. Er ist nicht gewillt, sich auf eine Frau einzulassen, die nicht käuflich ist. Doch dann lernt er jemanden kennen, der seine Pläne ins Wanken bringt.


Zugegeben: Die Handlung von „Intimate Deception“ klingt nach nichts, was man nicht in ähnlicher Form schon gelesen, oder gesehen hätte. Man hat hier das typische „damsel in distress“- Schema (Jungfrau in Nöten) vor Augen und diese Assoziation ist auch gar nicht so weit hergeholt. In erster Linie sehe ich diese bekannten Handlungsaspekte jedoch in Zusammenhang mit der Beschaffenheit der damaligen Gesellschaft. Dramen wiederholen sich in ähnlicher Form, wie sie es auch heute noch tun, nur dass die äußeren Einflüsse sich geändert haben. Und trotz der unspektakulär erscheinenden Ausgangslage des Plots, ist dieser doch durchaus recht gut beschrieben, nachvollziehbar und lässt sich mit Freude am Lesen verfolgen.  
Das, was trotz der bekannten Handlungsstützpfeiler „Intimate Deception“ eben nicht so wie viele andere Bücher mit ähnlicher Thematik sein lässt, liegt wohl in erster Linie an dem Charakter von Grace. Auch wenn es so erscheinen mag, so ist sie nicht nur das hilflose, unerfahrene Frauchen. Ihr Charakter verfügt über Stärke und sogar eine gewisse Kühnheit. Sie ist intelligent und lässt sich in gewisser Weise nicht die Butter vom Brot nehmen. Gleichzeitig ist sie jedoch auch verletzlich und ihre Weiblichkeit wird durch ihre Zartheit unterstrichen. Was ich an ihrem Charakter bemerkenswert finde, ist die Darstellung dessen, dass sie gewillt ist zu kämpfen und ihr Schicksal – soweit es eben möglich ist – selbst in die Hand zu nehmen. Dennoch unterliegt sie gewissen Gepflogenheiten der Gesellschaft und der damaligen Zeit, die auf ihren Charakter Einfluss nehmen. Dies alles zusammengenommen ergibt eine interessante und lesenswerte Komposition und eine gute Grundlage für einen Charakter, der eben nicht allzu typisch erscheint.  
In Vincent Germaine zeigt sich die Persönlichkeit eines Edelmannes, der jedoch zerrissen ist und sich demnach zwar nobel verhält, jedoch auch von seinen Ängsten getrieben wird. Diese Zusammensetzung lässt sein Verhalten gewiss nicht langweilig werden. Meinem Empfinden nach, ist es Landon gut gelungen, seine Zwiespältigkeit darzustellen und zu begründen. Zwar wird oft an Vincents Vergangenheit erinnert, doch dies scheint nicht zu übertrieben, da die Verknüpfungen zu dieser an den passenden Stellen der Gesamthandlung des Buches aufgegriffen werden.
Nebencharaktere bekommen durch Landons Schreibstil ebenso wie die dominierenden Charaktere ein Gesicht und eine persönliche Geschichte. Das Ausmaß dessen entspricht der Wichtigkeit der einzelnen Personen für die Handlung.
Es gibt Charaktere, die sich „Gut“ und „Böse“ zuordnen lassen.

Den Schreibstil der Autorin empfand ich beim Lesen als äußerst angenehm. Man bemerkt das etwas geschliffenere Vokabular, das die historische Epoche widerzuspiegeln vermag. Dennoch gelang es mir auch als Nicht-Muttersprachler den Sätzen leicht Folge zu leisten. Unbekannte Wörter ließen sich bei Bedarf gut nachschlagen, jedoch war ebenso gut auch ein Erfassen des Kontextes ohne Nachschlagen möglich.
Ohnehin gefällt mir Landons Wortwahl. Sie hat einen ausdrucksvollen Schreibstil und allein durch die Ausdrucksweise der einzelnen Charaktere gelingt es ihr, Atmosphäre zu erzeugen.
Beschreibungen von Schauplätzen sind in „Intimate Deception“ enthalten, nehmen aber stets eher geringen Platz ein. Ich möchte behaupten, dass die Atmosphäre des Buches hauptsächlich durch die Gedanken und Worte der Charaktere, sowie den jeweiligen Handlungen erfolgt. Aus diesem Aspekt heraus sehe ich dieses Buch auch für Leser geeignet, die sich vor allzu ausufernden Beschreibungen von handlungsferneren Dingen scheuen.  

Landons Buch setzt auf Gefühle. Diese werden nachvollziehbar aufgezeigt und man bekommt Einblicke in die Gedanken der verschiedenen Charaktere, wobei das Hauptaugenmerk auf Grace und Vincent liegt. Die Kapitel sind so verfasst, dass eine Abwechslung zwischen der Innensicht Graces und Vincents vorliegt.

Für Spannung wird nicht einzig im emotionalen Bereich gesorgt. Wer an dieser Stelle noch denken mag, dass es hier „einzig“ um das Liebesleben der Charaktere geht, dem sei gesagt, dass auch einige actionreichere Szenen im Buch Erwähnung finden. Sogar der Tod stellt eine lauernde Gefahr dar.

Da mir zur Rezension ein Exemplar vorliegt, das über noch kein endgültiges Cover vorliegt, möchte ich im Rahmen dieser Rezension nicht aufs Design des Buches eingehen.


„Intimate Deception“ entspricht nicht meinem gängigen Beuteschema bei Büchern und doch habe ich das Lesen sehr genossen.
Mir gefällt der leicht lesbare, aber von der Wortwahl etwas gehobene Schreibstil Landons, durch den man sich in vergangene Zeiten versetzt fühlen kann.
Die Charaktere sind umfassend dargestellt, so dass es mir ein Leichtes war, Verständnis und Sympathien für sie zu entwickeln.
Trotz der klischeehaft anmutenden Handlung, überstieg „Intimate Deception“ meine Erwartungen bei Weitem und ließ mich mit einem sehr positiven Eindruck zurück. Mir gefällt es, dass in die Gefühlsebene eine Spannung eingebracht wurde, die über das Liebesleben der Charaktere hinausreicht.
Landons Buch hat mir ein paar ruhige und angenehme Lesestunden gebracht, die ich gern wiederholen würde. „Intimate Deception“ gehört zu den Büchern, die ich fraglos mehr als einmal lesen und darüber hinaus auch empfehlen würde.
  






*********



Vielen herzlichen Dank an amazon und Montlake Romance für dieses Rezensionsexemplar!


Samstag, 12. Januar 2013

Rezension: "Dylan & Gray" von Katie Kacvinsky




"Dylan & Gray"





Titel: "Dylan & Gray: Eine Liebesgeschichte in 26 Kapiteln"
Originaltitel: „First Comes Love“
Autorin: Katie Kacvinsky
Übersetzerin: Ulrike Nolte
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 12,99 (D)
ISBN-10: 341482079X
ISBN-13: 978-3414820792





„Dylan & Gray“ von Katie Kacvinsky handelt von den beiden Teenagern, die diesem Buch zu seinem deutschen Titel verholfen haben. Im englischen Original trägt dieses Werk Kacvinskys den Titel „First Comes Love“. Vorweg verrate ich, dass ich beide Titel durchaus passend finde, denn was hier erzählt wird, ist die Geschichte um eben Dylan und Gray. Diesen Effekt unterstützend sind die Kapitel dieses Buches abwechselnd aus der Perspektive des jeweiligen Teenagers geschrieben.


Nun erwähnte ich das Wort „Teenager“ schon ziemlich häufig, was zu der Vermutung führen könnte, dass man es hier mit einer stereotypen Romanze zwischen Jugendlichen zu tun hat. Ganz so ist es aber nicht, denn auch wenn gewisse Grundelemente auch in diesem Plot aufgegriffen werden, so sorgen doch gerade die beiden Charaktere für die Besonderheit des Buches.


Gray wird von den Leuten um ihn herum am ehesten als cool angesehen. Seine Zurückgezogenheit verleiht ihm einen gewissen mysteriösen Touch, der auf Mädchen recht anziehend wirkt. Wenn er redet, so sind seine Worte zumeist schon eher unter der Beschreibung „direkt“ und „hart“ anzusiedeln. In gewisser Weise könnte man ihn als Abstrakt eines klassischen Badboy verstehen, der jedoch weniger Dreck am Stecken hat.
Natürlich – wie sollte es auch anders sein  – liegt Grays Verhalten und seinem Denken ein gewisser Auslöser dafür zugrunde. Eines seiner Lebenserlebnisse und dessen Folgen haben ihn geprägt und zu dem jungen Mann werden lassen, der er nun ist.
Dylan ist das, was man wohl – ähnlich wie Gray es sieht – als untypisches Mädchen bezeichnen könnte. Sie hebt sich von den anderen Mädchen, die Grey bisher kennenlernen durfte, entschieden ab. Ich finde, dass gerade ihr Charakter es ist, der diesem Buch eine interessante Seite verleiht. Denn Dylan läuft nicht nur anders gekleidet herum, als die meisten Mädchen ihres Alters dies täten, auch ihre Einstellung zum Leben scheint sehr anders zu sein. Auf den ersten Blick könnte man sie wohl mit solchen Wörtern wie „eigenartig“ oder „befremdend“ betiteln. Doch es zeigt sich recht schnell, dass hinter diesem ersten Eindruck, den sie bietet, eine großartig dargestellte Charaktertiefe liegt.
Dylan wirkt anziehend. Sie verdreht Dinge und ermöglicht es, eine neue Perspektive zu erleben und zu erkunden, sofern man sich auf ihren Charakter mitsamt all ihrer Taten und Worte einlässt. Es ist dieses Mädchen, das einen besonderen Reiz in diesem Buch für mich ausmacht.
Gray und Dylan treffen aufeinander und im Folgenden bleibt nichts wie es war. Die Veränderungen setzen langsam ein, nahezu schleichend, und doch werden sie beim Lesen gut spürbar.


Katie Kacvinsky bietet mit „Dylan & Grey“ mehr als eine Liebesgeschichte. Hier zeigt sich eine offenbarungsbietende Geschichte über das Leben selbst und man bekommt als LeserIn einen Anreiz, das eigene Leben zu überdenken und aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.


In dem Plot geschieht sehr viel und doch kann es einem beim Lesen so vorkommen, als wäre gar keine groß angelegte Handlung zu erkennen. Das Besondere an „Dylan & Gray“ sind die Feinheiten, die sich in der Storyline erkennen lassen.
Spannung ist für mein Empfinden durchaus gegeben. Sie entsteht jedoch weniger durch eine schnelle Abfolge von Szenen und Aktionen, als durch den Veränderungsprozess von Beziehungen und dem Aufdecken von Gefühlen, Gedanken und dem Lüften der Schatten der Vergangenheit.


Dieses Buch lässt sich leicht lesen. Es gibt hier nichts, was für mich den Lesefluss in irgendeiner Weise gestört hätte. Mir fielen lediglich zwei bis drei kleine Wörter auf, die vielleicht etwas spezielleren Wissens bedürfen. Aus dem Kontext kann man aber dennoch gut erschließen, wovon die Rede ist.

Settings werden von der Autorin sehr schön beschrieben, indem dies detailliert und atmosphäreschaffend geschieht. Ich hatte in keiner Weise den Eindruck, dass es zu allzu sehr ausufernden Beschreibungen gekommen wäre, denn selbst diese erwecken dieses Buch zum Leben. Stellenweise fühlte ich mich direkt an die beschriebenen Orte versetzt.


Zur Rezension diente mir die gebundene Ausgabe des Buches, die als Erstauflage 2012 durch die Bastei Lübbe GmbH & Co. KG, Köln aufgelegt wurde.
Mit seinen 240 Seiten ist dieses Buch nicht gerade sehr lang, bietet dafür aber einen gehaltvollen Inhalt.
Die Covergestaltung finde ich ansprechend. Die Vorderseite des Buchs zeigt die Abbildung eines Mädchens, die Rückseite die eines Jungen. Dazu gibt es dann jeweils ein Zitat, das einen Einblick darin gibt, wie Dylan und Gray zunächst übereinander gedacht haben.


Zwar ist „Dylan & Gray“ als Jugendbuch eingeordnet und an eine Zielgruppe von 14 – 17 Jährige gerichtet, doch ich finde, man verpasst einen sehr schönen und gewinnbringenden Lesegenuss, wenn man dieses Buch ignoriert, nur weil man aus der empfohlenen Zielgruppe herausfällt.


Alles in allem hatte ich sehr viel Spaß damit „Dylan & Gray“ zu lesen. Das Buch eignete sich perfekt, um eine leichte und doch aussagekräftige Lektüre zu genießen. Darüber hinaus ist es sehr gefühlvoll, was mich persönlich sehr anspricht. Das Charakterdesign finde ich toll und die Darstellung dessen, wie Beziehungen einer Dynamik unterliegen, die durchaus spannend und vielzeitig sein kann, finde ich gelungen und überaus lobenswert.
„Dylan & Gray“ bietet mehr als Liebe und Stereotypen. Die Autorin wagt sich, einen Zauber aus dem untypisch Erscheinenden zu schaffen, indem sie dies mit Aspekten koppelt, die überaus normal erscheinen. Zauberhaft anrührend – so würde ich dieses Buch am ehesten beschreiben, eine Geschichte über das Leben und die Liebe, die ich jederzeit gern wieder lesen und auch empfehlen würde.








Rückseite




    
*********



Vielen herzlichen Dank an amazon und Bastei Lübbe für dieses Rezensionsexemplar!



Mittwoch, 2. Januar 2013

Challenge: "A tough challenge for the geeks or rather the geeky challenge for the tough ones?"


Wir schreiben den 02. Januar 2013... und somit nicht mehr ganz den ersten Tag des Jahres 2013. Schade eigentlich, denn gerade ist in einem spontanen kleinen Feldzug eine neue Challenge entstanden. Wie kam das? Ich suchte nach einer Lesechallenge, die mich etwas anspornt. Und da bat ich mal eben auf gut Glück eine Freundin um Hilfe, die zwar selbst kein solcher Buchwurm ist wie ich, aber dafür ein kreatives Köpfchen hat und mich gut einschätzen kann. Diese Challenge - mitsamt Ihres Namens - ist also das Result Ihrer Kreativität und ich sage ganz lieb danke dafür, dass sie mich so unterstützt!



Nun zur Challenge an sich, zu der wir Euch gerne einladen möchten:





 "A tough challenge for the geeks or rather the geeky challenge for the tough ones?"







REGELN:

Die Challenge läuft vom 02.02.2013 bis zum 31.12.2013. 
Anmeldungen zur Challenge sind bis 01.03.2013 per Kommentar zu diesem Post möglich.

Im Folgenden findet Ihr eine Aufgabenliste mit 48 Leseaufgaben. Ihr habt 10 Joker. Das bedeutet, dass Ihr von diesen 48 Aufgaben ganze 10 Aufgaben, die Euch nicht gefallen, weglöschen dürft. Somit bleiben Euch am Ende 38 Aufgaben, die Ihr erfüllen müsst, um die Challenge innerhalb eines Jahres erfolgreich zu absolvieren. Wann Ihr die Joker setzt, bleibt dabei Euch selbst überlassen. Ihr könnt somit den Schwierigkeitsgrad selbst etwas variieren. Entweder Ihr streicht bereits zu Beginn Eurer Teilnahme alle 10 unerwünschten Aufgaben weg, oder aber Ihr setzt Eure Joker im Laufe der Zeit nach und nach ein. Ihr habt auch die Gelegenheit, Eure Joker bis zum letzten Tag aufzusparen und für jene Aufgaben einzusetzen, die Ihr nicht zu erledigen geschafft habt. Hier ist also auch gutes Kalkulieren gefragt. ;-)

Unter allen von Euch, die mindestens 30 Aufgaben dieser Liste nachweisbar - das heißt durch Rezensionen, die Ihr mir gelinkt habt - absolviert haben, verlose ich nach der Beendigung der Challenge (innerhalb von spätestens 4 Wochen) einen Amazon-Gutschein im Wert von 15,- €*.

Im Übrigen dürft Ihr jedes gelesene Buch für nur eine Leseaufgabe werten!

Das Bild zur Challenge dürft Ihr gern benutzen und für Verlinkungen verwenden!



*TEILNAHMEBEDINGUNGEN (fürs Gewinnspiel):
Ihr könnt gern an der Challenge teilnehmen, ohne an der Verlosung des Amazongutscheins teilzunehmen.

Teilnehmen können Leute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die mindestens 18. Jahre alt sind, oder unter 18. Jahre sind und über die Einverständniserklärung Ihrer Erziehungsberechtigten verfügen.

Für dieses Gewinnspiel mache ich eine Ausnahme und Ihr müsst nicht zwangsläufig ständige(r) LeserIn meines Blogs sein. Ich würde mich aber freuen, Euch weiterhin hier begrüßen zu dürfen.

Macht mit einem Kommentar zu diesem Post erkenntlich, dass Ihr an der Challenge und (!)  am Gewinnspiel teilnehmen möchtet! (Tut Ihr dies nicht, nehmt Ihr nur an der Challenge teil!)


Nach Gewinnbekanntgabe, muss sich der/die GewinnerIn binnen 72 Stunden bei mir melden und mir die Adresse mitteilen, an die der Preis versendet werden soll, ansonst muss ich leider eine neue Auslosung durchführen.

Ich behalte mir vor, Änderungen an diesem Gewinnspiel vorzunehmen.
Dieses ist ein privates Gewinnspiel. Ich gewähre somit keine Garantie bezüglich des Preises. Hier wird ein Gutschein verlost. Dieser kann somit nicht als Barbetrag oder in jedweder anderer Form ausgezahlt werden.



LESEAUFGABEN:



Lies ein lilafarbenes Buch mit silberner Aufschrift.

Lies ein schwarzes Buch mit roter Aufschrift.

Lies ein Buch, auf dessen Cover „Taylor“ steht. (Egal ob im Titel, der Name des Autors, etc.)

Lies ein Buch, dessen Protagonist/in mit dem Buchstaben „R“ beginnt.

Lies ein Buch, in dessen Plot ein Drache vorkommt.

Lies ein Buch aus dem Schullehrplan Deines Landes.

Lies ein Buch, das einen englischen Titel hat.  (Es ist egal, in welcher Sprache der Rest des Buches geschrieben ist.)

Lies ein Buch aus dem Bereich Sci-Fi, dessen Titel mit dem Buchstaben „A“ beginnt.

Lies ein Buch, das im Germanistikstudium gelesen werden sollte.

Lies ein Buch, das im Psychologiestudium gelesen werden sollte.

Lies ein Buch, das Du Dir im vorletzten Jahr (2011) selbst gekauft hast. (Keine Rezensionsexemplare, Geschenke, etc.)

Lies ein Buch, das im November 2011 erschienen ist

Lies ein Buch mit einem Umfang von weniger als 100 Seiten.

Lies ein Buch mit einem Umfang von mehr als 300 Seiten.

Lies ein Buch, in dessen Titel das Wort „Buch“ oder „book“ vorkommt.

Lies ein Buch, das sich mit dem Thema Internet/Social Media befasst.

Lies ein Buch, das Du mit dem "Herbst" assoziierst.

Lies ein Buch, das Du mit dem "Winter" assoziierst.

Lies ein Buch, das im Juni 2013 erscheinen wird/erschien.

Lies ein Buch aus dem Genre Thriller / Krimi.

Lies ein deutschsprachiges Buch, dessen Plot in Großbritannien oder den Vereinigten Statten von Amerika spielt.

Lies ein Buch, das im weitesten Sinne etwas mit Halloween zu tun hat.

Lies ein deutsches, sowie ein englischsprachiges Buch, deren Titel das gleiche Wort beinhalten. (Dabei muss es sich nicht um gleiche Wortarten handeln, also Substantiv-Substantiv, Verb-Verb, etc., sondern etwas wie z. B. dt: „Pause“, eng: „pause“.)

Lies ein Buch aus einer Buchreihe, welches nicht der erste Band der Reihe ist.

Lies ein Buch, in dessen Titel eine Zahl vorkommt.

Lies zwei Bücher von unterschiedlichen Autoren, die den gleichen Nachnamen haben.

Lies ein Buch mit einer alten Villa auf dem Cover.

Lies ein Buch, auf dem die Erde abgebildet ist.

Lies ein Buch von einem Autor, dessen Vorname mit „A“ und Nachname mit „B“ beginnt.

Lies ein Buch, in dessen Klappentext das Wort „Sir“ vorkommt.

Lies ein Buch, in dem die „Nacht“ thematisiert wird.

Lies ein Buch, das „Alkohol“ thematisiert.

Lies ein Buch, mit dem Du optisch gesehen, „Freiheit“ verbinden würdest.

Lies ein Buch, dessen Handlung im Mittelalter spielt.

Lies ein Buch, dessen Handlung in der Zukunft spielt.

Lies ein Buch, in dem das Jahr 2012 eine Rolle spielt, dies jedoch nichts mit dem Thema „Weltuntergang“ zu tun hat.

Lies ein Buch von einem deutschen Autoren, das auf Englisch übersetzt wurde in der übersetzten Version.

Lies ein Buch, dessen Protagonist/in ein/e Autor/in ist.

Lies ein Buch, das mit James Bond (007) zu tun hat.

Lies ein Buch von einem Musiker. (Musiker = Autor)

Lies ein Buch, von dem Du bereits das Hörbuch gehört hast.

Lies ein Buch, in dem ein Trucker vorkommt.

Lies ein Buch, auf dessen Cover Pflastersteine zu sehen sind.

Lies ein Buch über Jugendsprache, oder in dem Jugendsprache thematisiert wird.

Lies ein Buch mit einem geräuschähnlichem Wort/Ausdruck im Titel. (So etwas wie „Ah“, „Oh“, „Hmm“)

Lies ein Buch, dessen Handlung in Kanada spielt.

Lies ein Buch, in dem „Lächeln“ thematisiert wird. (Ein besonders schönes Lächeln wird erwähnt, es wird viel gelächelt, etc.)

Lies ein Buch, von dem Du denkst, dass es langweilig ist.





Nun, dann allen Teilnehmern viel Spaß beim Lesen!


 

Dienstag, 1. Januar 2013

Happy New Year


Hallo Ihr Lieben,



Euch allen ein fröhliches 2013!





Ein altes Jahr ist vergangen - der Weltuntergangsrummel liegt auch wieder für eine gewisse Zeit hinter uns - und wir lassen einiges zurück: dort, wo es hingehört: in der Vergangenheit.
Das soll nicht heißen, dass uns gewisse Themen nicht noch beschäftigen (sollten), aber ich denke, wir sollten nach vorne sehen und uns eine wichtige Frage stellen:
Was können wir tun, damit dieses Jahr ein schönes wird?
Und ganz gleich, was Ihr Euch unter einem schönen Jahr vorstellt:
So wünsche ich Euch, dass es für Euch werden soll.
Ich möchte es mit meinem Wünschen für Euch eigentlich auch kurz halten, denn die Liste, dessen, was man sich wünschen kann, ist lang.
Von mir aber bekommt Ihr als Wunsch vor allem eins: Liebe.
Denn ich glaube, dass das das Beste ist, was man wünschen kann. Denn ich meine Liebe im ganz Allgemeinen und in welchem Bezug Ihr sie auch immer gern mehr in Euer Leben intergrieren möchtet: sei es in der Beziehung zum Partner, in der Freundschaft, der Familie, der Liebe zu Pflanzen, Tieren, Euch selbst und so weiter...

Habt ein schönes 2013!!!







Und noch etwas:
Dies ist mein 50. Blogpost mit diesem Blog. Nicht unbedingt viel, aber ein schönes Jubiliäum. Ich habe ihn mir extra für den heutigen Tag aufgehoben. Ein Gruß an Euch zu Beginn des neuen Jahres.


Was lasst Ihr mit 2012 hinter Euch?
Was hat Euch 2012 berührt?
Worauf freut Ihr Euch 2013 am meisten?
Was macht Euch Angst?
Habt Ihr einige Vorsätze für Euch zusammengestellt?
Und Euch bisher daran gehalten?


2012 war für mich - und da bin ich laut meines Wissens nicht die einzige - ein hartes Jahr. Gerade zum Jahresende hin ist es mir zwar gelungen zu wachsen, doch es hat auch viele Schatten gegeben. Ich habe lange nicht so viel geweint, wie zum Ende von 2012. Dahinter steckte viel Traurigkeit und Depression, aber auch ein neuer Aufschwung. Mein Leben hat sich mal wieder rapide geändert und einige Pläne wurden über den Haufen geworfen. Inzwischen sehe ich das auch nicht mehr als schlimm an, sondern verstehe es viel mehr als eine neue Chance. Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, 2013 ein gutes Jahr werden zu lassen. Dafür muss ich einiges tun. Ich werde auf dem Weg nicht immer gerade gehen. Ich werde vom Weg abkommen, straucheln, vielleicht auch fallen, doch was ich mir vorgenommen habe, ist dann wieder aufzustehen und weiterzugehen.


Habe ich mir Vorsätze auferlegt?
Nein, eigentlich nicht. Zumindest würde ich es so nicht bezeichnen wollen. Es gibt einige grundlegende Dinge, an denen ich arbeiten möchte.
Ihr wollt Beispiele?
Ich möchte meine Kreativität wieder mehr ausleben. Das kam 2012 aus verschiedenen Gründen zu kurz und darunter habe ich gelitten. Ich hätte meine Einträge hier gern anders aussehen lassen, mehr gepostet und so weiter. Auch dazu kam ich nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. 2013 soll hier einiges anders werden. Ich hoffe sehr, dass mir die Umsetzung gelingen wird - und ihr dann auch etwas davon habt.
Ich möchte Neues entdecken und erleben, mehr Wagnisse eingehen und auch mal ins kalte Wasser springen. Gerne möchte ich etwas Neues Lernen - vielleicht eine Sprache.
In erster Linie möchte ich meinen Hunger nach Leben stillen.
Dazu gehört es auch, meine Pflichten zu erfüllen. Da steht außer Frage. Aber ich werde mehr dafür tun, mein Leben selbst zu bestimmen und mich nicht von einem schlechten Gewissen leiten zu lassen. Ich möchte mehr Wissen erwerben, aber Wissen, das mich interessiert - nicht solches, wie es vielleicht in unserer Gesellschaft hilfreich wäre.
Außerdem möchte ich mehr weggehen. Nicht exzessiv, aber ich möchte meine Faulheit überwinden und auch mal sagen, ich fahre nach Berlin, um dort einen Kaffee zu trinken, einfach weil ich eine gewisse Atmosphäre in einem gewissen Café mag. 
Mein Leben braucht eine neue Struktur und ich werde versuchen, diese für mich zu finden und umzusetzen.

Heute fange ich an, bzw. habe ich damit angefangen.

Was ist mit Euch?



Ich möchte in diesem Jahr auch Euch - meine lieben LeserInnen besser kennenlernen.
Möchtet Ihr mir verraten, wer Ihr seid?
Es würde mich freuen.


Die Anonyomität des Internets kann schön sein, aber ich wünsche mir mehr Menschlichkeit.
Ihr seid herzlich dazu eingeladen, hier mit mir die Grundsteine dafür zu legen.


Habt Dank für Eure Treue in 2012! 
Ich freue mich auf ein schönes, gemeinsames 2013 mit Euch!