Donnerstag, 26. Juli 2012

gratis E-Book: DRACHENREIGEN von Kai Meyer


Allen Interessierten wollte ich nur kurz Bescheid geben:




Die Kurzgeschichte 
"Drachenreigen" von Kai Meyer
steht bis 29.07.2012 als kostenloser Download zur Verfügung. 

Einfach HIER klicken.









Damit Ihr in etwa wisst, worum es geht, zitiere ich hier mal aus dem Newsletter, den ich zu dieser Aktion bekam, verfasst vom Autoren selbst: 


"Es ist die Nacht, in der sich die Drachen zu ihrem feurigen Paarungstanz am Himmel treffen. Die Nacht, in der ein Junge und ein Mädchen im Schein des Drachenfeuers ihre ersten eigenen Erfahrungen mit der Liebe machen ...
DRACHENREIGEN erschien erstmals 2002 unter dem Titel "Komm, schweb mit mir, mein Amethyst". Für die neue Ausgabe als E-Book habe ich die Geschichte überarbeitet (Länge: ca. 17 Buchseiten). Auch nach der Aktion bleibt das E-Book erhältlich und wird dann € 0,99 kosten."



HIER geht's zur Homepage des Autoren. 





Viel Spaß beim Lesen,
Eure






 

Sonntag, 22. Juli 2012

Rezension: "MÈTO. Das Haus" von Yves Grevet


Habt Ihr ein schönes Wochenende verbracht?
Ich für meinen Teil habe es genossen und tatsächlich auch Zeit gefunden, um einige Bücher zu beenden. Eines davon möchte ich Euch heute in meiner Rezension vorstellen. 


Anbei möchte ich Euch an dieser Stelle auch danke sagen. Es freut mich zu sehen, dass es dort draußen LeserInnen gibt, die meinen Blog mögen und ich freue mich über jeden einzelnen Neuzugang. 
Herzlich willkommen und vielen Dank für Eure Treue! :-)




Habt einen guten Start in die neue Woche,
Eure 







"MÉTO. Das Haus"






Titel: MÉTO. La Maison
Originaltitel: MÉTO. Das Haus
Autor: Yves Grevet
Empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 14,95 (D)
ISBN-10: 3423625147
ISBN-13: 978-3423625142










„MÉTO. Das Haus“ ist der Auftaktband einer in Frankreich populären Trilogie von Yves Grevet, die nun auch auf dem deutschen Markt erhältlich ist. 

Méto ist einer von 64 Jungen, die in einem Haus wohnen, in dem es gewisse Regeln gibt, die unbedingt einzuhalten sind. Denn außer den Jungen gibt es auch noch die sogenannten Cesare, die über die Entwicklung der Jungen wachen und Fehltritte und Vergehen bestrafen.  
Dass es sich bei dem Haus nicht nur um ein gewöhnliches Kinderheim handelt, wird schnell klar. Es gibt keinen Weg nach draußen. Die Jungen sind eingesperrt, auch wenn es ihnen im Groben und Ganzen auf den ersten Blick gar nicht allzu schlecht zu gehen scheint. Sie bekommen Nahrung, dürfen spielen und auch für ihre Bildung ist gesorgt. Dennoch dürfen sie keine unangenehmen Fragen stellen, denn diese werden nicht beantwortet und in schlimmeren Fällen sogar hart bestraft. Doch Fragen sind es, die sich häufen. Was passiert mit den Jungen, die das Haus verlassen müssen? Wieso kommen sie nicht wieder und wieso hat nie jemand wieder etwas von ihnen und ihrem Verbleib gehört? Welche Welt liegt dort draußen, außerhalb des Hauses? Und wozu dient ihre Ausbildung?
Widerstand gegen die Gewalt von oben scheint der einzige Ausweg zu sein, um Antworten auf all diese Fragen zu finden und Freiheit zu erlangen. 

In „MÉTO. Das Haus“ gelingt es Grevet, Spannung aufzubauen, die sich nahezu von der ersten Seite bis zur letzten Seite durchzieht. Dadurch, dass Méto zunächst einen neuen Jungen in die Gepflogenheiten im Haus einführen soll, ist es dem Leser möglich, diese ebenso kennenzulernen. Dabei stellt sich bald schon heraus, dass es nicht nur harte Regeln im Haus gibt, sondern dass diese auch raffiniert ausgeklügelt sind, denn im Haus geschieht nichts ohne Grund.

Was ich an diesem Auftaktsband der Méto Trilogie gelungen finde, ist vor allem auch die Portionierung der Informationen. Es wird genug verraten, als dass ich das Buch äußerst gern gelesen habe. Es bleibt aber auch genug offen, um sich auf den nächsten Band zu freuen. Gerade das Ende erweist sich auch als schöner Cliffhanger, der das Warten auf die Veröffentlichung von Band 2 äußerst lange erscheinen lassen dürfte.

Die Charaktere der Jungen empfand ich als angenehme Komposition. Am meisten erfährt man wohl über Méto selbst, der ja auch der Protagonist dieses Buches ist. Im Übrigen wird die Handlung aus seiner Perspektive erzählt. Dabei sind die Sätze zumeist kurz und leicht nachvollziehbar. Auch die Wortwahl lässt ein angenehmes, schnelles und verständliches Lesen zu.

Ich konnte mich leicht und schnell in den Plot einfinden und wollte am liebsten auch nicht mehr aussteigen.

Zugeben muss ich jedoch, dass mir das Cover des Buches nicht gefällt. Es zeigt mehrere Jungen, einen von ihnen in Uniform im Vordergrund. Zur Atmosphäre des Buches passt dieses Cover gut und es greift auch auf den Inhalt des Buches zurück. Ich hätte es nur leider nicht als ansprechend genug empfunden, um im Laden das Buch  in die Hand zu nehmen. Das mag in erster Linie daran liegen, dass ich die Uniform nicht sonderlich ansprechend finde, zum anderen erscheint mir das Buch im Allgemeinen der Gestaltung halber als zu düster. Der Eindruck wird noch durch die schwarzen Außenränder der einzelnen Buchseiten unterstützt. Gegen einen düsteren Eindruck an sich ist meiner Meinung nach nichts einzuwenden, wenn dieser zum Thema eines Buches passt, hier jedoch macht mir die Komposition einen eher trüb langweiligen Eindruck.

Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, auf dem auch die beiden Folgebände abgedruckt sind, so dass man schon einmal einen ersten Eindruck bezüglich derer Cover bekommt. Ich finde das Lesezeichen äußerst praktisch und mag, dass es den Stil der Buchgestaltung weiterführt, auch wenn ich von letzteren nicht so sehr überzeugt bin. Die Einheitlichkeit sagt mir aber zu und ich finde es schön, ein Lesezeichen, das zum Buch passt, nutzen zu können.

Die ersten und letzten Seiten des Buches zeigen eine Karte, die die Lage des Hauses beschreibt, in dem die Jungen sich befinden. Somit wird dem Leser eine Hilfestellung bei der phantasievollen Einordnung gegeben.

Ich bin froh, dass ich mich nicht von meiner Abneigung bezüglich des Covers habe abschrecken lassen, denn „MÉTO. Das Haus“ zu lesen hat sich für mich wirklich gelohnt und ich freue mich schon auf den Folgeband der Trilogie. Die Zielgruppe dieses Buches ist auf 12 – 14 Jährige ausgerichtet. Doch ich hatte auch als Erwachsene Spaß beim Lesen. Die Seiten folgen beim Lesen nur so dahin und da dieses Buch auch nur 224 Seiten umfasst, hat das Lesen an sich auch nicht viel Zeit in Anspruch genommen. Die Atmosphäre, die der Plot geschaffen hat, war spürbar und hat mich auch nach dem Lesen noch bewegt.

Alles in allem finde ich „MÉTO. Das Haus“ sehr gelungen.

Zur Rezension lag mir im Übrigen die Erstauflage von 2012 aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag vor.













Der Autor: 

Yves Grevet gelang es, mit seiner MÈTO Trilogie einen Bestseller in Frankreich zu schaffen.
1961 in Paris geboren, studierte er zunächst und zog dann für 2 Jahre nach Ankara.
Er ist Vater dreier Söhne und verheiratet.
Grevet schreibt Jugendbücher.




LESEPROBE: 





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Vielen herzlichen Dank an amazon und dtv für dieses Rezensionsexemplar!



Montag, 16. Juli 2012

"Pearl Shiny" iPhone Case

Here, Kitty, Kitty.... 


Heute bezieht sich mein Eintrag mal nicht auf Bücher, sooooondern: auf mein neues iPhone Case.
Ich habe es mir vor einer Weile bei ebay bestellt und es, genauer gesagt, extra aus Korea importiert.
Seit ich die Jetoy Katzen kennengelernt habe, habe ich mich regelrecht in sie verguckt.






Jetoy ist eine Marke aus Korea und steht für:

"Join – Towards something in the memory joined with you
  Expectation – Fluttering of one spoon and an armful of expectation
  Take – Can take you along the place where you desired
  Once – Once dreamed ever at one time
  Youth – Into the story like a fairy tale, your childhood"





Das Case ist für das iPhone 4 ausgelegt und hat eine Größe von 63 x 120 x 12 mm. 

Leider kann ich Euch nicht sagen, ob es auch für das iPhone 4S erhältlich ist bzw. passt, da ich "nur" das iPhone 4 und das 3G besitze und noch keine genaue Angabe dazu gefunden habe.


"Unangezogen" sieht das ganze von Innen so aus:




Die Innenseite der Hülle ist strahlend weiß und von kleinen Vertiefungen geprägt, die aber auf der komplett glatten Seite von außen dann nicht mehr sichtbar sind, aber dafür sorgen, dass das iPhone einen recht guten Halt findet.

Ich bin total begeistert von dem Case, da ich es einfach total süß finde und es ans iPhone angebracht auch super sitzt. Es ist stabil und grifflig, lässt sich aber leicht aufziehen und verwackelt dann nicht.
Und die Illustration finde ich einfach total schön!




Was mir auch gefällt: Die Öffnungen für die Kamera, die Lautsprecher, die Ladestelle, etc. sitzen alle perfekt und überdecken nichts.




Und als letztes zeige ich Euch mal, wie das Ganze dann von vorn aussieht - dabei könnt ihr dann gleich auch mein Wallpaper sehen:





Einhörner und Katzen.... Merkt man, dass ich Tiere mag und einen Hang zu putzigen Darstellungen habe?!

Für das Case habe ich umgerechnet ca. 14,- € bezahlt und ich finde, dass es das Geld auch wirklich wert war. Ich werde mir bestimmt noch ein, zwei andere Jetoy iPhone Cases besorgen - wenn ich mal wieder Geld dafür habe. Für den Moment reicht mir dieses erst einmal.

Im Übrigen danke ich Euch allen, die mir die Daumen für meine heutige Prüfung gedrückt haben - es hat sich gelohnt!


Am liebsten würde ich jetzt hier auch gleich noch einige Posts anschließen, aber es wird Zeit, mich langsam Richtung Bett zu begeben... Der Tag war anstrengend und morgen heißt es wieder früh aufstehen. Ich bin schon etwas nervös, weil meine Praktikumsanleiterin in der nächsten Zeit nicht da ist und dadurch alles etwas anders wird... Na mal sehen, ich hoffe, ich schaffe es, alle mir aufgetragenen Arbeiten zu ihrer Zufriedenheit zu erfüllen... 
Am meisten macht es mich nervös, dass ich mich seit gestern recht krank fühle... Ich hoffe, da kommt nichts Größeres auf mich zu.... Drückt mir doch bitte die Daumen, ja?!



Ich wünsche Euch einen tollen Abend, einen guten Start in die Woche und ganz viel Freude,

Eure 






Montag, 9. Juli 2012

Rezension: "Sex and the Kitty" von Nancy the Cat


Ein neuer Montag, eine neue Rezension.... 
(Was nicht heißen soll, dass ich mir den Montag jetzt als festen Tag für Rezensionen genommen habe... Diese werden weiterhin so gepostet, wie ich Zeit finde.) 
Heute habe ich etwas für die Katzennarren unter Euch....


Nach Uni und Hausputz sitze ich jetzt am Rechner und genehmige mir ein wohltuendes Fußbad zur Entspannung. Gleich heißt es für mich ja wieder Schlafensgehenzeit und mit etwas Glück, komme ich noch dazu, einige Seiten zu lesen, nachdem ich unter die Dusche gehüpft bin....

Diese Woche verspricht enorm stressig zu werden. Wie sieht es bei Euch aus?

Einen guten Wochenstart Euch allen,  

Eure 








"Sex and the Kitty" 





Titel: Sex and the Kitty
Originaltitel: Sex and the Kitty
Autorin: Nancy the Cat
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Knaur TB
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 9,99 (D)
ISBN-10: 3426510073
ISBN-13: 978-3426510070






Zugegeben: Der Titel „Sex and the Kitty“ für dieses Buch ist schon ziemlich assoziationsfördernd.  Bei der deutschen Ausgabe wurde der englische Originaltitel beibehalten und dürfte wohl zunächst an „Sex“, „Katzen“ und eine überaus populäre US-Serie, die dem Titel nur allzu ähnlich klingt, erinnern.

Als Autorin für „Sex and the Kitty“ wird „Nancy the Cat“ benannt. Bereits die Einführung zum Buch räumt mit einigen Vorurteilen und einem gewissen Schubladendenken auf. Katze Nancy äußert ganz klar, dass sie keinen „menschlichen Ghostwriter“ wollte, der ihre Memoiren aufs Papier bringt. Auf diese Weise erfährt der geneigte Leser nun also aus feliner Sicht von Nancys Leben, indem aus ihrer Perspektive geschrieben wird.

Doch was für ein Typ Katze ist Nancy? Sie ist keine Rassekatze mit perfekt anmutendem Stammbaum. Ihr Aussehen kann als nicht weiter ungewöhnlich eingestuft werden. Sie könnte eben gut als das stinknormale Kätzchen von nebenan beschrieben werden, wenn – ja wenn – da nicht ihr ausgeprägter Charakter und ihr Wunsch, es ganz nach oben zu schaffen, wären.

Nancy wird als ein kleines Kätzchen eines gewöhnlichen Katzenwurfes geboren und kommt zu einer neuen Familie. Sie möchte dies aber nicht als Einstieg in ein jämmerliches Schicksal betrachtet sehen. Nein, Nancy lässt nichts nahezu nichts unversucht, um etwas aus ihrem Dasein zu machen und an Ruhm zu gelangen. Ihre neue Nachbarschaft erkundet sie genau und sie fasst den Gedanken, dass sie Verstärkung braucht, um ihr Ziel zu erreichen. Sie geht davon aus, dass man jemanden braucht, der einem den Rücken stärken kann. Darüber hinaus ist Beliebtheit der erste Schritt in Richtung des Lebens eines Stars, denn wo Beliebtheit ist, da ist auch Bewunderung und dort ebnet sich der Weg dafür, noch mehr Anhänger zu gewinnen.
Nancy beschließt also, „Team Nancy“ zu gründen und freundet sich mit anderen felinen Genossen aus der Nachbarschaft an. Dabei ist es herrlich erquickend, die verschiedenen Charaktere – ausgestattet mit interessanten Macken –  kennenzulernen. Da gibt es beispielsweise Brambles, den Hygienefanatiker und Pip, der zu Nancys sogenanntem „Stiefkater“ wird, da er bereits Mitglied ihrer neuen Familie ist. Und natürlich darf auch ein Vorbild, aber auch ein Schwarm Nancys nicht fehlen: der rätselhafte Kater aus den Werbespots für das angesagte Katzenfutter „Kit-e-Licious“.       

Offen und ehrlich gesagt: Das Wörtchen „Sex“ im Titel verspricht hinsichtlich sexueller Freuden weitaus mehr, als das Buch hält. Wer hier also darauf hofft, kätzische Liebestollereien in Höchstform vorzufinden, wird enttäuscht werden.
Nichtsdestotrotz ist es unterhaltsam, Nancys Weg und ihre Schwärmereien zu verfolgen. Sie ist eine liebenswerte Katzendame mit starkem Willen, die versucht ihren Weg zu gehen, der sie zugegeben nicht immer zum erhofften Ziel führt.


Auf Grund der leichten Lesbarkeit des Buches kann man es auch gut nebenbei lesen. Viel Konzentration erfordert es nicht, der Wortwahl, dem Satzbau oder gar dem Plot zu folgen.

Der Plot erinnert mich für meinen Geschmack stellenweise etwas zu sehr an das, was man wohl am besten als „Chick flick“ bezeichnen kann. Das Ende des Buches ist zwar rührend, aber auch vorhersehbar. Es trägt jedoch dazu bei, Sympathie für Nancy zu entwickeln, sollte man dies bis zu diesem Zeitpunkt nicht ohnehin schon getan haben.

Die Idee, dass eine Katze ihre Memoiren aus eigener Sicht schreibt, finde ich durchaus niedlich und es bietet eine interessante Perspektive.  
Was mich an diesem Buch aber etwas gestört hat, war der Umstand, dass mir die felinien Akteure ab einem gewissen Punkt als zu menschlich beschrieben wurden. Natürlich ist es wohl schwer, die Vermenschlichung des Katzeseins zur Ermöglichung des Schreibens eigener Memoiren von einer Überspannung dieser Vermenschlichung zu lösen. Auch traue ich Katzen sehr viel Intelligenz und Können zu, aber einiges schien mir doch zu weit hergeholt. Katzen, die Blogs schreiben, sind interessant und niedlich, aber man muss sich schon mit Katzen, die auf Facebook aktiv sind und darüber hinaus auch noch Bloggen abfinden können. Ich habe mich darauf eingelassen, aber ich denke, dass an einigen Stellen weniger mehr gewesen wäre und Nancys Geschichte realistischer gewirkt hätte, wenn solcherlei Dinge weggelassen oder anders umgesetzt worden wären.

Besonders angetan bin ich von der Aufmachung des Buches an sich. Es handelt sich dabei um handliches Taschenbuch, das größtenteils in Schwarz gehalten ist, welches jedoch von einem knalligen Pink durchbrochen wird.
Auf dem Cover sieht man dabei die pinke Silhouette einer Katze, die eine Krone trägt. Darunter prangt in großen Lettern der Titel „Sex and the Kitty“. Die Buchstaben sind dabei ebenfalls Pink und sehen aus, als wären sie aus Strass zusammengesetzt.

Wer nach leichter Unterhaltung mit einer hübschen Prise an Humor sucht und noch dazu Katzen und ihre Eigenarten mag, wird mit „Sex and the Kitty“ sicher seiner Freude haben. Aber auch für Nicht-Katzenfans bietet sich hier die Möglichkeit einer unterhaltsamen Lektüre. Gelesen werden kann das Buch dabei gut und gern von älteren und jüngeren LeserInnen.


















LESEPROBE: 
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Vielen herzlichen Dank an amazon und den Knaur TB für dieses Rezensionsexemplar!



Montag, 2. Juli 2012

"Die Chroniken von Hara - Band 1: Wind" von Alexey Pehov



Nach einer Sendepause, die ich leider nicht umgehen konnte, habe ich heute meine Rezension zu dem ersten Band der neuen Reihe "Die Chroniken von Hara" für Euch. Habt Ihr das Buch schon gelesen? Wie fandet Ihr es? 
Leider ist bei mir gerade alles sehr, sehr chaotisch.... Drückt mir doch bitte die Daumen, dass ich weitere Erfolge bei der Vorbereitung meiner Diplomarbeit mache. Das könnte ich jetzt gerade wirklich gebrauchen. (Zugegeben wäre etwas mehr Schlaf auch gut...)
Ich vermisse gerade das Bloggen sehr und wäre gern öfter hier am Start... Es ist doch schlimm, wenn man sich so gern auf dem Blog austoben würde, aber alles einen irgendwie davon abhält... 
Dafür kann ich Euch aber sagen: Ich lese fleißig, auch wenn es manchmal aus Erschöpfungsgründen nur noch 3 Seiten vor dem Einschlafen werden. Es gibt einige schöne Bücher, die ich Euch gern vorstellen möchte - meine Rezensionen dazu werden bald hier folgen. 

Ich freue mich gerade über jeden aufmunternden Kommentar... Also würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr hier etwas hinterlassen würdet - auch, wenn es nur kurz ist. 

Euch allen alles Liebe,  



Eure 










"DIE CHRONIKEN VON HARA: WIND"






Titel: Die Chroniken von Hara, Band 1: Wind
Originaltitel: Iskateli vetra
Autorin: Alexey Pehov
Übersetzer: Christiane Pöhlmann
Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Piper
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 16,99 (D)
ISBN-10: 3492702589
ISBN-13: 978-3492702584









„Die Chroniken von Hara“ des gebürtigen Moskauers Alexey Pehov werden mit dem ersten Band namens „Wind“ eröffnet. Dieser umfasst 496 Seiten und ist im Piper Verlag erscheinen. Meine Rezension bezieht sich auf die 1. Auflage von 2012. 




Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, bestach mich bereits dessen schöne Aufmachung. Es handelt sich um ein Taschenbuch, dessen Einband recht stabil ist und sich ausklappen lässt. Auf diese Weise kommt eine Landkarte zum Vorschein, die die wichtigen Schauplätze der Handlung aufzeigt. Ansonsten ist der Einband mit einem farbenprächtigen Cover versehen, auf dem kühlere Farbtöne dominieren, die vom Print her jedoch sehr eindrucksvoll sind. Der Titel des Buchbandes „Wind“ ist auch noch einmal besonders hervorgehoben und fühlt sich beim übers Buchstreichen glatt und angenehm an. Rein optisch empfinde ich das Buch als äußerst ansprechend.

Inhaltlich befasst sich „Wind“ mit der Geschichte des bogenschießenden Mörders Ness und seiner Partnerin Lahen, die einen besonderen Funken in sich trägt. Lahen ist eine Windsucherin und verfügt somit über „die Gabe“. Das macht sie zur Zielscheibe, denn die Anhänger der schwarzen Magie sind auf sie aufmerksam geworden und wollen sie und Ness in ihre Fänge bekommen.
Als wäre dem allen nicht genug, herrscht um die beiden Hauptcharaktere herum kriegerisches Treiben. Einst hat der Krieg das Land Hara zerstört und die Magie in dieser Welt der Kraft beraubt. Längst sind alte magische Kräfte und Kenntnisse ausgelöscht worden. Nun stehen neue kriegerische Auseinandersetzungen an und die Bedrohung wird immer größer. Umso lukrativer erscheint es somit den Anhängern der schwarzen Magie, sich an Lahens Gabe zu bereichern, um ihre Machenschaften ertragreich umzusetzen.

Geschrieben ist das Buch teils aus der Perspektive von Ness und zum anderen Teil aus der eines auktorialen Erzählers. Dieser Wechsel erfolgte auch mitten im Kapitel, war aber gut genug platziert, als dass er zu keinen großen Verwirrungen führte.

Der Plot ist spannend angelegt. Ich habe das Gefühl, dass trotz der 496 Seiten dieses Buches nunmehr die ersten Grundsteine für die wirklich große Handlung gesponnen wurden. Anhand so mancher Zwischenfälle, hat der Autor einiges an Spannung und Action in diesen ersten Band der Chroniken von Hara einfließen lassen.
Viele im Buch beschriebene Auseinandersetzungen verliefen gewaltvoll und blutig. Dabei fanden mir teils ein wenig zu oft hässliche Verletzungen Erwähnung. Ich würde das Buch bezüglich der Gewalteinsetzung und deren Folgen auch nicht für allzu junge Leser empfehlen.

Die abwechslungsreichen Handlungspunkte ermöglichten mir als Leser ein gespanntes Dabeibleiben, auch wenn ich am Ende des Buches das Gefühle in mir trage, dass sich mehr Fragen als Antworten aufgetan habe. „Wind“ hat mir einen flüssigen Lesefluss ermöglicht und mich bezüglich der Handlung angefüttert, aber ich hätte auch gern einige kleine Detail mehr erfahren, um die Vorfreude auf den Folgeband umso mehr anzuheizen.

Sprachlich gesehen empfinde ich „Wind“ durchaus ansprechend. Ich mochte die Wortwahl, die an frühere Zeiten erinnerte. Was mich jedoch irritierte, war die Tatsache, dass mir gerade in der wörtlichen Rede des Öfteren auffiel, dass es eine gewisse Diskrepanz der verwendeten Sprachstile gibt. In den Handlungsbeschreibungen wirkte die Wortwahl älter als in den Gesprächen. Zwar war die Wortwahl in letzten nicht drastisch neuzeitlicher, mutete aber stellenweise doch eher der Gegenwart entsprechend an. Dies ist kein großer Störfaktor, jedoch hätte ich persönlich es lieber gesehen, dann doch eher einen Stil genauer zu verfolgen.
Ein deutliches Plus sehe ich jedoch darin, dass die Sprache den Charakteren angepasst wurde. So spricht ein normaler Mensch beispielsweise anders als ein in Hara existierender Blasge.

An dieser Stelle soll auch das Charakterdesign Erwähnung finden. Dieses erlebte ich als breitgefächert angelegt. Es gibt Menschen, aber auch allerhand befremdlich wirkende Gestalten, die teils gut, teils böse sind. Hier wurde meines Erachtens mit Einfallsreichtum gearbeitet und die ein oder andere Überraschung bereitgehalten.  
Leider muss ich zugeben, dass mir Lahen nicht allzu sympathisch erschien. Dies mag aber daran liegen, dass über sie einfach noch zu viele ungeklärte Dinge im Raum stehen und ihr Charakter dadurch noch nicht allzu fassbar wirkt. Allein schon durch die Passagen, die aus der Sicht von Ness geschrieben sind, ist es leichter, sich ein Bild von ihm zu machen und ihn als Charakter lieb zu gewinnen.
Es gibt aber auch einige Charaktere, die das Potential haben, einem ans Herz zu wachsen und dies ist unter anderem auch der Andersartigkeit gedankt, die die verschiedenen Herkunftsorte der Charaktere mit sich bringen. Diese sind im Rahmen der Handlung nämlich ausschlaggebend für die Prägung des jeweiligen Charakters. So gibt es beispielsweise ein Gebiet, das für seine Kämpfer bekannt ist und die dort Aufwachsenden sind mit passenden Zügen ausstattet.

Das Ende dieses Starterbandes lässt bei Weitem genug offen, um sich auf den nächsten Band zu freuen. Die Vorfreude wird dabei durch etwas Schönes bestärkt, denn im Buch ist tatsächlich eine Leseprobe zum Folgeband namens „Blitz“ enthalten. Diese zeigt Einblicke in das erste Kapitel von Band zwei der Chroniken von Hara.

Ich habe eine Weile überlegen müssen, zu welcher Entwertung ich bezüglich von „Wind“ komme und habe mich dazu entschieden, diesem Buch gute 3 von 5 Sternen zu geben. Dies ist darin begründet, dass mir das Lesen durchaus Spaß machte, ich jedoch noch nicht genau einzuordnen vermag, inwieweit ich den Plot im Ganzen ansprechend finde. Ich sehe hier durchaus gute und spannende Ansätze geschaffen, aber mir fehlt einfach noch das gewisse i-Tüpfelchen, um wirklich fast schon auf den Nägeln kauend auf „Blitz“ zu warten. Ich denke nur ein kleines Bisschen mehr an Offenbarungen hätte genügt, um diesen Effekt zu erreichen.

Leider fehlt mir auch noch die mitreißende Sympathie für Lahen, was mir das Mitfühlen mit ihrer Figur etwas erschwert.  

Nicht ganz gegeben waren mir auch die blutigen Resultate der beschriebenen Kämpfe. Hier wäre ich für weniger davon zu begeistern gewesen.

Positiv erlebte ich jedoch das Einfallsreichtum bezüglich des Charakterdesigns, die wunderschöne Gestaltung des Buches an sich, sowie die Sprünge in den Erzählperspektiven. Auch die Integration der Leseprobe ins Buch ist meines Erachtens ein Lob wert.

Es gibt so Einiges, das für dieses Buch spricht und trotz meiner Kritikpunkte empfinde ich es als lesenswert. Ich möchte meinen Blick nun auf den Folgeband richten, denn ich verspreche mir davon mehr Offenbarungen und somit einen größeren Aufbau des persönlichen Bezuges zum Plot, sowie zu Lahen. Ich denke, die Chroniken von Hara verfügen über ein gewisses Potential, in das ich vertraue und auf dessen Erfüllung ich baue.  


 










 







 
 
 
LESEPROBE: 





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Vielen herzlichen Dank an amazon und den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar!