Dienstag, 19. Juni 2012

Loewe Verlag Blogger-Aktion



Hallo Ihr Lieben,


Ich bin Dank "Buchrezensionen von Sophie" auf die Bloggeraktion des Loewe Verlags zu "LEGEND" aufmerksam geworden und dachte mir, dass es sicher einige unter Euch gibt, die auch Interesse an der Aktion haben dürften, bzw. sich für das Buch und den Auftakt der neuen Trilogie interessieren. 






Einige Infos zu 
"LEGEND - Fallender Himmel"


 "Fallender Himmel" ist der erste Band einer Trilogie.

Autorin: Marie Lu
Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Hardcover: 368 Seiten
Erscheinungstermin: September 2012













 TRAILER:










LESEPROBE: 
    





INHALTSANGABE: 

"Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist."

(Diese Inhaltsangabe entstammt der offiziellen Homepage zum Buch.)




Was Ihr tun müsst, um an der Bloggeraktion teilzunehmen:


  • Schreibt einen Blogeintrag zu dem Buch "Legend - Fallender Himmel". 
  • Stellt den Buchtrailer auf die Startseite Eures Blogs.
  • Schickt bis zum 02. Juli 2012 eine Mail an facebook@loewe-verlag.de und sendet darin einen Link zu Eurem Blog mit. (Dies dient als Beweis, dass Ihr die Teilnahmebedingungen erfüllt.)


Unter den Teilnehmern an der Aktion werden 20 Vorab-Exemplare des Buches verlost.





 LINK ZUR OFFIZIELLEN SEITE:






 


Allen Teilnehmenden drücke ich die Daumen,
Eure





Mittwoch, 13. Juni 2012

Mit Stolpersteinen auf dem Weg zum Erfolg: Bubble Tea @ McCafé



Hallo und fruchtige Grüße,



Heute gibt es mal ein gewisses Off-topic. 
Ich bin ja ein Bubble Tea - Liebhaber. Da konnte ich nicht umhin, heute den Bubble Tea bei McDonald's zu probieren. Dieser ist ja gerade erst eingeführt worden und seit Montag im McCafé erhältlich. 






Der Bestellvorgang an sich war schon etwas niedlich. Man kündigte in dem McCafé, in dem ich geordert habe, doch gleich vor der Bestellung an, dass das Getränk neu eingeführt sei und man fleißig am Üben der Zubereitung wäre. Das wurde charmant erklärt und war nachvollziehbar. Niedlich war, dass eine asiatisch angehauchte Dame die Bestellung aufnahm. 




Wie lief die Bestellung ab?

Ich bekam einen Block mit Post-its gereicht. Diese waren farblich gestaltet und enthielten das Angebot bei der Getränkewahl. 


Dabei gab es drei Kategorien: 

1. Die Teebasis: Hier kann zwischen grünem Tee, schwarzem Tee, weißem Tee, grünem Milchtee, schwarzem Milchtee und weißem Milchtee gewählt werden.

2. Die Geschmacksrichtung: Zur Auswahl stehen Pfirsich, Mango, Passionsfrucht, Granatapfel, Zitrone & Limette, Vanille und Karamell. 

3. Die sogenannten Toppings: Hier steht es einem frei, zwischen Erdbeer Boba, Litschi Boba, Passionsfrucht Boba, Mango Boba und Boba Mix zu wählen. Boba steht dabei für die Perlen, also die Bubbles, des Bubble Teas. 


Wählen darf man auf dem Post-it im Übrigen auch die Getränkegröße. Davon gibt es zwei: "regular" und "grande", also normal und groß. Ich habe mich für "grande" entschieden.  








Nachdem ich die ausgefüllten Post-its der Bedienung überreicht habe, hat diese sie an die Getränkebecher aus Plastik geheftet. Dann wurden diese in die Zubereitung gegeben und ich merkte, wie sich der Übungsprozess noch abzeichnet. 
Es hat schon ziemlich lange gedauert, bis ich mein Getränk in den Händen hielt. Zum Vergleich: Ich habe bei 3 Getränken im McCafé länger gewartet als für 7 bei BoboQ, obwohl im McCafe zwei Leute daran gearbeitet haben! (Und ich rede jeweils vom Kauf von unterschiedlichen Geschmacksorten und Mischungen....)
Gut, da will ich mal nicht meckern, immerhin war die Bedienung echt lieb und ich habe Verständnis dafür, dass man Neues erst lernen muss und ein gewisses Warm-up benötigt. 




Der Geschmack & meine Erfahrungen:

Ich habe die Sorten "Granatapfel", "Mango" und "Passionsfrucht" probiert. Den Mangogeschmack fand ich offensichtlich herausschmeckbar. Granatapfel konnte ich auch ausmachen, auch wenn es ein kleines bisschen mehr nach Granatapfel hätte schmecken können. Dies war die süßeste Sorte, die ich probiert habe. Passionsfrucht schmeckte auch gut nach der Frucht, wobei ich finde, dass man bei der Sorte Mango doch mehr Fruchtgeschmack bemerkte. Ich würde sagen, Passionsfrucht und Granatapfel halten sich vom Fruchtgeschmack her die Wage und könnten davon noch ein wenig zulegen. 
Die Süße... Wie schon gesagt, war der Granatapfel Bubble Tea der süßeste der drei. Auch fand ich die Bubble Teas ein bisschen wässerig. Dadurch wirkten sie nicht so süß, wie beispielsweise die von BoboQ, was je nach Geschmack positiv oder negativ sein kann. Rein vom Geschmack her, empfand ich die McCafe Bubble Teas als "leichter" und sie wirkten durch den wässrigen Touch erfrischender. Ein bisschen mehr Kühle hätte für noch mehr Erfrischung sorgen können.

Die Perlen sind von den Geschmacksrichtungen her betrachtet lecker und fruchtig. 
Probiert habe ich Litschi, Mango und die gemischte Variante. Letztere stellt dabei meinen Favoriten dar. 
Zu den Perlen muss ich aber auch sagen, dass sie ein sehr dünnes Häutchen haben, das sie umgibt und sie so sehr schnell aufgehen, wenn sie auch nur in Berührung mit der Zunge kommen. Man braucht so gut wie gar keinen Druck. Dadurch fehlt mir persönlich leider das spaßige Gefühl, die Perlen richtig aufploppen lassen zu können und ich habe das Gefühl, dass den Perlen "der Biss" fehlt.



2 Mangoperlen und eine Erdbeerperle



Geöffnete Bubble - mit leckerem Inhalt



Was mir auch auffiel: Anders als bei BoboQ wurde der bei der Herstellung entstehende Schaum nicht entfernt und mit ins Glas geschüttet. Das hat unwahrscheinlich viel Platz weggenommen und man hat somit sozusagen "Luft" gekauft. Ich würde daher empfehlen, die große Variante des Bubble Teas zu kaufen, damit man wirklich etwas von dem Getränk hat, oder aber auf den Schaum hinzuweisen und zu bitten, diesen Abzuschöpfen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Nicht-Abschöpfen im McCafé generell so gehandhabt wird, oder ob es ein Anfängerfehler war, tippe aber auf Letzteres.




Aufgefallen ist mir auch, dass der Deckel bei diesem Bubble Tea, wie auch bei beispielsweise den Milkshakes bei McDonald's, aufgesetzt ist und in dessen Mitte eine gestanzte Öffnung für den Strohhalm vorhanden ist. So ist die Gefahr größer, dass der Bubble Tea auskippt, oder überschwappt, als bei den zugeschweißten Varianten anderer Anbieter. (Ich rede zumindest vom ersten "ungeöffneten" Transport.) 


Was noch? Der Strohhalm ist unten nicht angeschrägt, sondern gerade. Dadurch lassen sich die Bubbles manchmal besser einsaugen, wenn man ihn einfach etwas höher und lose in den Becher steckt. Die Bubbles sind aber recht klein und passen gut durch den Strohhalm. Das gleicht das Ganze etwas aus. 





   

Aber: Trotz aller Kritik muss ich sagen, dass ich positiv überrascht bin. Ich hätte ehrlich gesagt weniger von einem McDonald's Bubble Tea erwartet. Tatsächlich stellt er sich aber derzeit auf Platz 2 meiner Lieblingsanbieter von Bubble Tea. 
Ich bin von dem Geschmack bisher überzeugt. Die Perlen finde ich verbesserungswürdig. Ich denke, die Füllmenge wird sich bessern, wenn sich die Zubereiter etwas mehr eingefuchst haben.

Von der Preis-Leistung finde ich es doch ganz ok.... Dann hoffentlich auch mit weniger Schaum beim nächsten Mal!




Eine Bewertung mit Sternen nehme ich noch nicht vor. Ich Denke, dazu bedarf es noch etwas mehr Einführungszeit und weiteren Tests seitens meiner.









Ich musste Euch diese Erfahrung einfach näher bringen, auch wenn ich jetzt mal wieder zu wenig Schlaf bekomme.... Ich habe mich einfach gefreut, meinen Feierabend so schön mit Bubble Tea zu begießen! (^____^)v
Nichtsdestotrotz, muss ich jetzt zusehen... Also, husch jetzt.... ab ins Körb...ehr... Bettchen....


Schlaft alle fein,
Eure 


Montag, 11. Juni 2012

The road so far... Episode 2

Heute gibt es mal wieder einen Wochenrückblick... Na ja, nicht nur für eine Woche. An den letzten beiden Wochenenden kam ich nicht dazu, also gibt es jetzt hier einen kurzen Rückblick der letzten zwei Wochen....




Getan:


Getan habe ich viel und auch wieder nicht so viel. Zunächst mal habe ich mit meinem Dad das Konzert von Bruce Springsteen und der E Street Band in Berlin besucht, das am 30.05.2012 stattfand und das zweitgrößte Deutschlandkonzert der Künstler (bisher) war.
Meine Praxisanleiterin war sogar so lieb und hat mir erlaubt, am Tag darauf etwas später zur Arbeit zu kommen, damit ich das Konzert in Ruhe genießen kann und am nächsten Morgen nicht allzu früh raus muss, weil ich für das Konzert ja auch nach Berlin und wieder zurück musste.

Was soll ich sagen? Es war der Hammer! Bruce Springsteen ist ja mein absoluter Lieblingsmusiker und zusammen mit der E Street Band ist das einfach the cherry on top!



Es war schon gut besucht...


Und ich liebe gute Interaktionen von Musikern auf der Bühne!


Dad und ich beim Konzert nach einem langen Arbeitstag und wenig Schlaf - aber überglücklich!

Ich muss wirklich sagen, dass ich noch kein so atemberaubendes Konzert wie die von Springsteen (mit und ohne E Street Band) gesehen habe. Und Respekt was die Leutchen da so auf die Beine stellen! Großen Respekt auch an den Boss selbst, der mit über 60 einfach mal drei Stunden die Bühne rockt, ohne Pause zu machen!

Was ich noch schön fand, war dass die Band tatsächlich "Seven Nights To Rock" gespielt hat. Nach diesem Song habe ich ja meinen Beautyblog benannt. ;-) Netter Zufall!



Ich habe auch endlich mal wieder eine gute Freundin von mir getroffen, nachdem wir uns nun einfach zu lange nicht gesehen hatten. Das tat gut, auch wenn es eigentlich nur kurz war. Schön war auch, dass eine ehemalige Freundin von mir dabei war, zu der ich eine ganze Weile keinen Kontakt hatte.  Es tut gut, dass man sich trotz auseinander gegangener Freundschaft noch gut versteht!



Außerdem habe ich mich auch noch für Blog Dein Buch registriert.Ich habe ganz schön gezittert, weil ich etwas Bammel hatte, dass mein Blog vielleicht abgelehnt werden könnte, aber heute habe ich eine E-Mail bekommen, die mir mitteilte, dass ich dabei sein dürfte. Was habe ich mich da gefreut!




http://www.bloggdeinbuch.de/





Ein kleines Ritual habe ich in den vergangenen Tagen auch durchgeführt. Es hat mir geholfen, etwas mehr Ruhe in mein derzeitiges Leben zu bringen.







Einen kleinen Schaden gab es in letzter Zeit dennoch: Als ich den Wagen vor der Arbeit parkte, fuhr mir jemand drauf. Na ja, der Schaden hält sich in Grenzen und es gab keine mir offensichtlichen Verletzungen beim Unfallverursacher. (Ich selbst saß zu der Zeit ja im Büro und wurde über den Unfall benachrichtgt.) Also: Glück im Unglück!
 





Gesehen / Gehört / Gelesen:


Ich habe die vierte Staffel von Gossip Girl weiter verfolgt, aber noch nicht beenden können. Aber: ich freue mich jetzt schon auf die fünfte Staffel!










Gehört habe ich natürlich viel Springsteen. Konzerte schaffen solch schöne Ohrwürmer. Ich bin diese Woche meistens schön laut zur CD "Wrecking Ball" mitsingend im Auto zur Arbeit gedüst.









Außerdem habe ich mehrmals "When I leave Berlin" gehört.











Ausgelesen habe ich nur "Wind" aus der Reihe "Die Chroniken von Hara" von Alexey Pehov.









Danach habe ich mit "Splitterwelten" von Michael Peinkofer begonnen und bin auch immer noch mit diesem Buch beschäftigt.











Gekauft / Bekommen:


Ich habe relativ viel, aber preiswert geshopped. Unter anderem habe ich der Buchhandlung mit dem Ausverkauf, die ich bereits beim letzten Mal erwähnte, noch einen Besuch abgestattet und vier neue Bücher für meinen SUB abgestaubt.
Das einzige Buch, für das ich den vollen Preis bezahlt habe, ist "Last Lecture. Die Lehren meines Lebens". Ich habe bereits davon gehört gehabt und konnte einfach nicht widerstehen. 







Was mich wirklich gefreut hat, waren Überraschungsgeschenke von der lieben Bine. Sie weiß, dass ich ein Fan der Nicht Lustig - Sachen bin, insbesondere von den Lemmingen und dem Tod und seinem rosa Pudel. Also habe ich einen Spiralblock zu Nicht Lustig bekommen (passt super zu meiner Federtasche), dann noch Minzbonbons (passt auch gut, weil ich die auf der Arbeit immer nasche und meine gerade leer sind) und "Ghost" von Robert Harris. Das war echt eine schöne Überraschung!






Mich erreichte auch noch nette Post, über die ich mich sehr gefreut habe! Ich liebe ja Postkarten und Briefe und finde die sooo gern in meinem Briefkasten. 




Die bisher wohl süßeste Briefmarke, die ich aus dem Ausland auf einer Karte finden durfte.




Zum Kindertag wurde ich reichlich beschenkt. (Wir folgen dem Motto, dass man solange etwas zum Kindertag bekommt, wie man Eltern hat, weil man zeitlebens deren Kind bleibt.)

Unter anderem bekam ich leckere Kekse (ich muss Euch die Dose zeigern, die ist echt toll, aber ich habe gerade kein Foto davon da) und von meinen Eltern bekam ich auch einen Gutschein für eine Wohnungsreinigung inklusive Fensterputzen. Heute kam ich also nach Hause und es glänzte! Ich bin ganz fasziniert. Meine Regale sind staubgewischt worden und die Bäder blitzen! So kommt man doch gern nach Hause!








Also dann, das war mein kleiner Rückblick. Es gibt noch so viel mehr, das erwähnenswert wäre, aber ich muss langsam zusehen, dass ich ins Bett komme.


Schlaf mir fein, Ihr Lieben! Und seid mir bitte nicht böse, aber ich schaffe es heute aus Zeitgründen nicht mehr, Eure Kommentare zu beantworten.





Eine gute Nacht Euch allen, 
Eure 


Freitag, 8. Juni 2012

Rezension: "Finding Sky" von Joss Stirling


Einen schönen Abend Euch Lieben, 


Hier gibt es eine neue Rezension für Euch. Ich hoffe, dass Ihr Spaß beim Lesen habt!
Besitzt jemand von Euch schon "Finding Sky"? Wenn ja, wie findet Ihr es? 
Ich freue mich auf Eure Kommentare! 




Eure 





"Finding Sky"




Titel: Finding Sky
Originaltitel: Finding Sky
Autorin: Joss Stirling
Übersetzer: Michaela Kolodziejcok
Empfohlenes Alter: ab 14
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 16,95 (D)
ISBN-10: 3423760478
ISBN-13: 978-3423760478










Joss Stirlings Roman „Finding Sky“ legt den Grundstein zu einer neuen, bewegenden Jugendbuchreihe.

Sky Bright ist ein schüchternes junges Mädchen im Alter von sechzehn Jahren als sie ihr Leben in London hinter sich lässt, da es sie und ihre Eltern in die Vereinigten Staaten von Amerika verschlägt. Es ist nicht das erste Mal für Sky, dass sie sich ein neues Leben aufbauen muss. Ihre Vergangenheit lastet auf ihr, doch sie kann sich kaum daran erinnern, was in ihrer frühen Kindheit passierte.

Skys Familie lässt sich in dem doch eher ruhigen Ort Wrickenridge in Colorado nieder. Dort muss Sky ihr Leben neu ordnen, sich in ihrer neuen High School zurechtfinden, einen neuen Freundeskreis aufbauen und sich vor allem vor möglichen Gefahren in Acht nehmen.
Doch die Versuchung hat einen Namen: Zed Benedict. Er ist die Verkörperung des sogenannten Bad Boy, der schon in so vielen Büchern und Filmen die Mädchenherzen hat höher schlagen lassen. Er ist derjenige, vor dem Eltern ihre Töchter warnen, derjenige, der gefürchtet wird und der dennoch ein Geheimnis verbirgt, das es umso unwiderstehlicher macht, ihn genauer kennenzulernen. Das muss auch Sky erkennen. Sie fühlt sich zu Zed hingezogen. Doch „Finding Sky“ ist mehr als nur eine klischeehafte Teenagerromanze zwischen einem schüchternen Mädchen und dem bösen Jungen, der sie vom rechten Weg abbringt.
Zed Benedict ist in der Lage, durch Telepathie mit Sky zu kommunizieren. Doch damit nicht genug: Er ist davon überzeugt, dass Sky sein Seelenspiegel ist. Als solcher wäre sie Zeds perfektes Gegenstück und praktisch die Ergänzung seiner Existenz. Doch Sky wäre noch viel mehr als das: ein Savant wie Zed. Und Savants, das sind Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Sky spürt die Gabe, die sie geschenkt bekam, in sich ruhen. Doch sie kann Zed nicht glauben, denn ihre Vergangenheit verfolgt sie und beschert ihr eine höllische Angst davor, diese Gabe zu erwecken.

Für die Recherche zu „Finding Sky“ reiste Joss Stirling von den Rocky Mountains bis hin nach Las Vegas. Seit jeher empfand die Autorin es als faszinierend, sich vorzustellen, dass es im Leben mehr als das gibt, was das Auge erfassen kann. Diese beiden Fakten spiegeln sich in „Finding Sky“ wieder. Dabei beschreibt Stirling die Charaktere und ihre Gaben so gekonnt, dass man sie als spiritueller Mensch, sowie als Fantasyfan erleben kann. Man wird bei diesem Buch nicht zu sehr auf eine der beiden Schienen festgelegt und das erzeugt einen gewissen Charme.  

Was die Reise durch die Vereinigten Staaten in Bezug auf das Schreiben des Buches geändert haben mag, kann ich nicht recht beurteilen. Ich finde, dass es Stirling gelungen ist, Settings anschaulich zu beschreiben und ihnen Eindruck zu verleihen. Ich denke auch, dass die Settings realistisch wirken. Allerdings erwecken die Beschreibungen bei mir auch nicht den Eindruck, dass eine Recherchereise von Nöten gewesen wäre, um sie so anschaulich, wie geschehen, wiederzugeben. Ich hätte gerade vor dem Hintergrund von Stirlings Reise dann doch noch detailliertere und auch mehr Settings erwartet.
 

Erzählt wird die Handlung von „Finding Sky“ durchweg aus Skys Perspektive. Dabei erfährt man viel von ihren Gedanken und Gefühlen und ihrer inneren Hin- und Hergerissenheit.

Lesen ließ sich dieses Buch flüssig und die Satzstruktur war durchaus unkompliziert. Bei der Wortwahl wurde darauf geachtet, jugendlichen Charakteren an passenden Stellen auch jugendlicheres Vokabular in den Mund zu legen. Dass man es hier mit einer 16-jährigen Protagonisten zu tun hat, wurde unter anderem auch daran deutlich, dass sie Situationen ab und an mit Comicszenen verglich, bzw. sich diese selbst vorstellte und gedanklich ausmalte.
 
Ein wenig kam es mir schon so vor, als hätte ich es beim Lesen mit einem High School-Liebesroman zu tun, was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, dass Skys Schulleben des Öfteren Erwähnung findet und einige der zugegeben liebenswürdigen Charaktere eben jenem Umfeld entspringen. Auch die Erwähnung gefundenen Schwärmereien und Zweifel wirkten mir recht jugendlich, was aber ok ist, wenn man das Alter einer Vielzahl der Charaktere beachtet.
Es gibt in „Finding Sky“ aber auch genügend Erwachsene, die eine Rolle spielen. Wenn man das Charakterdesign betrachtet, findet sich hier einiges an Unterschieden und auch die klassischen Kategorien „gut“ und „böse“ sind enthalten.
Ein weiterer Pluspunkt bezüglich des Charakterdesigns besteht darin, dass Charaktere unter Zuhilfenahme der Erwähnung interessanter Fakten vorgestellt wurden, aber bei genügend Charakteren noch nicht weit genug ins Detail gegangen wurde. Somit wurde noch nicht jede Person vollkommen durchleuchtet und man darf sich darauf freuen, in den Folgebänden mehr über sie zu erfahren.

In „Finding Sky“ dreht sich thematisch nicht alles nur um Liebe und das Verhältnis von Sky und Zed zueinander, sondern auch um eine actionbeladene, weiterführende Handlung, bei der es um Leben und Tod geht. Dadurch wartet das Buch mit einem extra Häppchen an Spannung auf.

Wer kein Fan von Buchreihen ist, kann „Finding Sky“ dennoch beruhigt lesen. Das Ende des Buches wurde so gestrickt, dass es für sich allein stehen kann. Zwar bleiben dann noch einige Fragen offen, aber es wird auch genug geklärt, als dass man sich an dieser Stelle aus dem Plot verabschieden kann. Das hat zum einen den Vorteil, dass man nicht zum Weiterlesen gezwungen ist, aber ich empfinde es zum anderen auch als Nachteil bezüglich der Erwartungshaltung an den Folgeband, der in der Originalfassung „Stealing Phoenix“ heißt.

Die Gestaltung der Erstausgabe aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) von 2012, die mir vorliegt, ist sehr schön gewählt worden.
Es handelt sich um ein gebundenes Buch mit 464 Seiten, das einen blaugrauen Einband hat. Umgeben ist das Buch von einem weinroten Schutzumschlag, der von silberglänzenden Ranken und einem silberglänzenden Herz geschmückt ist, in dessen Mitte der Buchtitel prangt. Im Buch selbst finden sich die Ranken zu Beginn eines jeden Kapitels wieder. Darüber hinaus gibt es ein weinrotes Lesezeichen, das am Buch angebracht ist. 












Erwähnen möchte ich noch, dass „Finding Sky“ für Leser ab 14 Jahren angedacht ist. Ich hatte mit diesem Buch auch Spaß, obwohl ich schon ein ganzes Stück älter bin. Allerdings denke ich, dass man sich mit zunehmendem Alter immer mehr von der jugendlicheren Schwärmerei und den Zweifeln seitens Sky entfernen könnte.

Alles in allen ist „Finding Sky“ ein unterhaltsames Buch, das sich angenehm lesen lässt, Spannung und Gefühl bietet. Ich bin gespannt auf den Folgeband, weil ich neugierig darauf bin, ob einigen Charakteren darin wirklich noch mehr Tiefe verliehen wird und weil mir einige Charaktere auch ans Herz gewachsen sind.








Vielen herzlichen Dank an amazon und dtv für dieses Rezensionsexemplar!



Donnerstag, 7. Juni 2012

Rezension: "Die wir am meisten lieben" von Nicholas Evans


Hallo Ihr Lesefans da draußen,


Euch geht es hoffentlich gut. Ich habe nach wie vor viel (positiven) Stress. Umso mehr freue ich mich, Euch unter der Woche eine Rezension präsentierten zu können.

Here we go.... 









"Die wir am meisten lieben"






Titel: Die wir am meisten lieben
Originaltitel: The Brave
Autorin: Nicholas Evans
Übersetzer: Susanne Schädlich
Gebundene Ausgabe: 367 Seiten
Verlag: Rütten & Loening
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 19,99 (D)
ISBN-10: 3352008159
ISBN-13: 978-3352008153




Leseprobe: *klick*


„Die wir am meisten lieben“ von Nicholas Evans, den viele als den Autoren des Erfolgsbuches „Der Pferdeflüsterer“ kennen dürften, heißt im englischen Original eigentlich „The Brave“ und man kann sich fast schon darum streiten, welcher der Titel dem Inhalt des Buches gerechter wird.

Evans beschreibt das Leben des achtjährigen Tom (Tommy) Bedford am Ende der 50er Jahre, dessen Eltern ihn auf ein Internat schickten. Dort muss der kleine Tommy lernen, sich den Herausforderungen des Lebens fernab seiner Familie zu stellen. In Anbetracht der strengen Regeln und Bestrafungen durch die Angestellten, doch auch der Angriffe durch seine Mitschüler, die Tommy über sich ergehen lassen muss, ist dies alles andere als ein leichtes Unterfangen.

Im Leben des kleinen Western- und Cowboyfans scheint es einen großen Mangel zu geben: Liebe.  Es ist Tommys ältere Schwester, die Schauspielerin  Diane, die ihm Hoffnung gibt. Durch ihren Einsatz gelingt es ihr, Tommy zu sich nach Hollywood zu holen. Doch damit ist noch nicht alle Last von dem Jungen genommen, denn auf ihn wartet eine Katastrophe, die einen alles andere als unerheblichen Einfluss auf sein Leben nimmt.

In „Die wir am meisten lieben“  finden wir Leserinnen und Leser hier nicht nur den kleinen Jungen Tommy vor, sondern auch den erwachsenen Mann Tom. Dieser hat es inzwischen zum Dasein eines anerkannten Journalisten und Dokumentarfilmers gebracht. Doch die Schatten der Vergangenheit verfolgen ihn und nehmen noch immer Einfluss auf sein Leben.

Als Toms Sohn, ein US-Marinesoldat, beschuldigt wird, auf einer Mission im Irak den Tod unschuldiger Zivilisten verschuldet zu haben, muss sich Tom seiner Vergangenheit stellen.     

Es sind mehrere Flashbacks, durch die wir von Toms Vergangenheit erfahren - also von dem, was dem kleinen Tommy widerfahren ist. Es wird bei diesen Flashbacks jedoch nicht die Perspektive Tommys übernommen. Wie im gesamten Buch wird hier aus einer Betrachterperspektive erzählt. Dabei gelingt es Nicholas Evans jedoch, eine eindrucksvolle Atmosphäre zu schaffen und Tom, bzw. Tommys Situation wundervoll anrührend widerzugeben.

Mich bewegte der gesamte Plot und es gab keine Stelle, an der ich die Handlung auch nur ansatzweise als langatmig empfunden hätte. Gerade die immer wiederkehrenden Einblicke in Toms Vergangenheit beleben „Die wir am meisten lieben“ durch einen packenden Spannungsaufbau. Es ist, als würden einem hier zwei Hauptfiguren vorgestellt werden, die aber letztlich zu einer verschmelzen und beide erleben Dinge, deren Fortsetzung man gespannt entgegensteuert. An einigen Stellen vermag man zunächst dem Verdacht erliegen, dass handlungstechnisch gar nicht so viel geschieht. Dieser Eindruck entsteht vor allem wohl durch die Kunst des Autors, kleinen Alltagsituationen einen Raum zu geben, der diese lebendig erscheinen lässt, ohne sie aber unnötig auszudehnen. Es sind viele kleine, feine Besonderheiten, die am Ende ein fein säuberlich gewebtes Handlungsnetz ergeben und dem Buch so auch einen gewissen Realitätscharakter verleihen.

Dazu kommt, dass das Charakterdesign zwar vielseitig ist, jedoch jede einzelne Person nahezu zum Leben erweckt wird. Bezüglich des Charakterdesigns bieten sich viele Identifizierungsmöglichkeiten. In meinen Augen kann jede agierende Person in „Die wir am meisten lieben“ in die Realität versetzt werden und würde dadurch nicht weniger real wirken. Jede einzelne Lebensgeschichte – und sei sie noch so gering angedeutet – wirkt hier nachvollziehbar und lebensnah. So erging es zumindest auch mir so, dass ich keine einzige Person wirklich unsympathisch fand.

Beeindruckt war ich besonders von der Darstellung Dianes und deren Partners. Doch auch ganz allgemein gesehen, verleiht Evans seinen Charakteren bereits durch deren kleinste Aktionen und Worte unwahrscheinlich viel Tiefe.

Bezüglich des Leseflusses kann ich mich nur ebenso positiv für Evans neuen Roman aussprechen. Ich empfinde die gewählten Worte und die gebildeten Sätze als leicht verständlich und es gelang mir mühelos, ihnen zu folgen. Viel eher möchte ich meinen, dass ich das Buch nahezu in einem Zug durchgelesen habe und es schon richtiggehend schade fand, als es sich dem Ende näherte.

Mit „Die wir am meisten lieben“ gelingt es Evans meinem Empfinden nach überaus gut, Gefühle zu erfassen und diese an die Leserschaft weiterzuleiten. Es handelt sich hier um einen einfühlsamen Roman, der aber nicht die Härte vergessen lässt, die das Leben bereithalten kann.
Ich denke, es wäre gänzlich falsch, sich von der erstklassigen Gefühlsebene des Romans in die Irre führen zu lassen. Es handelt sich hierbei nicht um einen kitschigen Plot, der vor Schmalz nur so trieft. Hier wird aufgegriffen, was Menschlichkeit und Leben bedeuten können: unterschiedliche Biografien und das Damitumgehen verschiedener Charaktere. Ich denke, dass es aber durchaus Interesse an solchen Themen bedarf, um mit „Die wir am meisten lieben“ wirklich glücklich zu werden. Jedem, der aber auch nur geneigt ist, sich darauf einzulassen, möchte ich wirklich ans Herz legen, Tom auf seinem Weg zu begleiten.
Mich hat „Die wir am meisten lieben“ wunderbar unterhalten und ich finde auch den Preis des Buches gerechtfertigt.

Als ein gebundenes Buch mit 367 Seiten liegt es angenehm in der Hand und bietet genügend Stabilität, um das Lesen sehr gut zu überstehen, ohne dabei Lesespuren anzusetzen. Ferner kommt es in einem hübsch gestalteten Umschlag daher, auf dessen Rückseite man Dank eines Fotos auch einen Blick auf den Autoren Nicholas Evans selbst werfen kann. 


Um es noch einmal kurz zu fassen: „Die wir am meisten lieben“ erwies sich in meinen Augen als ein Buch, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte und das mich durch seine tiefe Gefühlsebene, sowie sein eindrucksvolles und lebensnahes Charakterdesign überzeugt hat. Ich kann nicht umhin, eine nachdrückliche Leseempfehlung dafür auszusprechen. 













 


Herzlichen Dank an amazon und Rütten & Loening für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!