Montag, 16. April 2012

Gewinnspielauslosung

Hallo Ihr Lieben,


Auf diesen Moment habt Ihr sicher gewartet und vielleicht sogar ein bisschen gehibbelt.
Jetzt ist es endlich soweit...!
Ich habe einen langen und anstrengenden Tag in der Uni hinter mir, aber ich wollte Euch nicht noch länger auf die Schulter spannen und habe alles für die Gewinnspielauslosung vorbereitet. 

Leider haben weit weniger als die 25 Leute teilgenommen, die es für den angekündigten zweiten Preis gebraucht hätte. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, einen Trostpreis zu vergeben. 

Insgesamt sind es nun 27 Lose geworden, die letztlich in den Lostopf gewandert sind. 




Da 27 Lose doch noch recht gut per Hand zu fertigen sind und ich solcherlei Auslosungen persönlich schöner finde, als beispielsweise random.org zu nutzen, habe ich mich für "reale" Lose entschieden und meine Granny gebeten, sich als Glücksfee zu betätigen, wie Ihr im Folgenden auf den Bildern sehen könnt.



Aber kommen wir nun endlich zur 
Bekanntgabe der Gewinner:


Das Buch "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw geht an: 


SINKANA




Der Trostpreis geht an:



VAURIEN



Herzlichen Glückwunsch an Euch beide - auch von meiner Granny. 
 



Lasst mir nun bitte Eure Adressen zukommen, damit ich Euch die Preise zusenden kann. Wichtig: Denkt daran, mir Eure Adressen bis spätestens Donnerstag, den 19.04.2012 um 23.59 Uhr zukommen zu lassen, andernfalls muss ich leider neu auslosen. 

Adressen bitte an  bjsinterception[at]googlemail.com und das [at] wie immer durch das gängige @-Zeichen ersetzen.

(Ich werde Euch beide aber auch noch einmal persönlich per E-Mail anschreiben und Euch über den Gewinn benachrichtigen.) 





Allen, die dieses Mal nicht gewonnen haben, drücke ich die Daumen, dass es beim nächsten Gewinnspiel klappt. Es wird davon hier noch einige geben - in unregelmäßigen Abständen. Bleibt gespannt. ;-)

Für all Eure Gewinnspielteilnahme und Eure Einsendungen möchte ich mich bedanken. Es waren teils wirklich sehr rührende Texte unter den Einsendungen dabei. Ich habe diese nicht extra in einer Nachricht an Euch kommentiert, weil ich vor der Auslosung des Gewinnspiels nicht den Anschein der Parteilichkeit erwecken wollte, aber ich denke, Ihr könnt allesamt stolz auf Eure Leistungen und Einstellungen sein. 
Auf jeden Fall habt Ihr mich gerührt und dafür möchte ich Euch danken - und auch dafür, dass Ihr mich an teils sehr persönlichen Erfahrungen/Gedanken/Gefühlen habt teilnehmen lassen. 
Es ist schön, LeserInnen wir Euch zu haben und ich würde mir wünschen, dass Ihr dabei bleibt und wir gemeinsam noch viel Spaß haben werden!



Euch allen eine wundervolle, gute Nacht,
Eure 





Sonntag, 15. April 2012

GEWINNSPIEL - ERINNERUNG

Ihr Lieben,


Hiermit wollte Ich Euch daran erinnern, dass das Gewinnspiel zu "Eine Tat wie diese" von Amy Efaw auf meinem Blog noch bis heute (15.04.2012) um 23.59 Uhr läuft.  

Wer das noch nicht getan hat, kann HIER gern noch mitmachen.


Ich habe nun auch endlich die Zeit gefunden, jede E-Mail mit Teilnahmebekundung am Gewinnspiel von Euch mit einer kurzen Eingangsbestätigung zu beantworten. 
Solltet Ihr also noch keine Bestätigungsmail von mir bekommen haben, sendet mit bitte unbedingt noch einmal eine Nachricht an bjsinterception[at]googlemail.com (und ersetzt dabei das [at] durch das gängige @-Zeichen) und weist mich auf Eure Teilnahme hin!!!






Ich drücke allen TeilnehmerInnen ganz fest die Daumen und wünsche Euch viel Erfolg,

Eure 

Freitag, 13. April 2012

Rezension: „Eine Tat wie diese“ von Amy Efaw

Ihr Lieben, 

Heute habe ich passend zu meinem aktuellen Gewinnspiel eine Rezension zum Buch "Eine Tat wie dese" von Amy Efaw für Euch. 

Los geht's...
 




Titel: Eine Tat wie diese
Originaltitel: After
Autorin: Amy Efaw
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 12,90 (D)
ISBN-10: 3551310815
ISBN-13: 978-3551310811






Handlung:

Ein Neugeborenes wird in einem Müllcontainer gefunden.

Dass es sich dabei um eine grausame Tat handelt, steht außer Frage. Ausgerechnet Devon Davenport, ein fünfzehnjähriges Mädchen, das als Musterschülerin und äußerst verantwortungsbewusst gilt, soll diese Tat begangen haben. Dabei stehen ihr viele Türen für eine fantastische Zukunft offen. Denn abgesehen von guten Schulnoten und guten Charaktereigenschaften, deutet sich für Devon auch eine mögliche Zukunft als Profisportlerin an. Es sieht sogar so aus, als hätte sie Aussicht auf einen Stipendienplatz an einer renommierten Sportuniversität.

Diese vielversprechende Zukunft rückt jedoch in weite Ferne, als Devon in Untersuchungshaft gerät und unter anderem bezüglich des Mordversuchs an ihrem eigenen Kind angeklagt wird. Sollte sie schuldig gesprochen werden, so droht ihr eine lebenslange Inhaftierung.

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Wahrheitssuche, die sich vor allem darauf konzentriert, welche Motive hinter der Straftat stecken, die Devon begangen hat, und wie es so weit kommen konnte, dass sie einem hilfloses Wesen – einem Baby – solches Leid antun konnte.  



Die Autorin: 

Amy Efaw wurde 1967 in Chicago, USA geboren. Sie absolvierte die West Point Militärakademie und arbeitete nach ihrer Zeit in der Armee als freie Journalistin. Heute ist sie verheiratet und hat fünf Kinder. Dass sie sich eingehend mit der Thematik, mit der sich „Eine Tat wie diese“ beschäftigt, auseinandergesetzt hat, lässt ihr Nachwort zum Buch erahnen. 






Stil/Aufbau:   

„Eine Tat wie diese“ ließ sich flüssig lesen. Darüber hinaus wirkt der Plot auf mich realistisch. Es wirkt so, als könnte Devon eines von vielen Mädchen sein, die sich in eben ihrer Situation befinden und dafür verurteilt werden, nach einer Teenagerschwangerschaft ihr Kind ausgesetzt zu haben.

Die Motive, die ihrem Handeln dabei zu Grunde liegen, wirken genauso realitätsnah, wie ihre Situation selbst. Gerade dadurch, dass ich selbst einen sozialpädagogischen Ausbildungshintergrund habe, war es mir wichtig, von der Handlung dieses Buches überzeugt zu werden und dies hat Amy Efaw mit ihrem Jugendbuch geschafft. Wenngleich ihre Sätze und ihre Wortwahl unkompliziert erscheinen und einen leichten Lesefluss ermöglichen, so lässt sich doch auch die Recherche erkennen, die hinter diesem Buch gesteckt haben muss.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers. Es gibt aber dennoch viel Einsicht in Devons Gedanken, die unter anderem durch Erinnerungen, die als kurze Flashbacks genutzt werden, ermöglicht wird.

„Eine Tat wie diese“ nutzt die Gegenwartsform. Obgleich ich kein allzu großer Fan von Büchern, die in dieser Zeitform geschrieben sind, bin, kann ich bei diesem Buch jedoch darüber hinwegsehen, da alles andere mir einfach als stimmig erscheint.

Das Charakterdesign greift einige Stereotypen auf. Gerade die Charaktere von Devon und ihrer Mutter zeigen dabei Eigenschaften auf, die auf Grund ihrer biografischen und sozialen Prägung nicht allzu überraschende Formen angenommen haben.  Auch ihre Beziehung zueinander ist von gewissen stereotypisch erscheinenden Aspekten geprägt, was aber auch der hohen Wahrscheinlichkeit geschuldet ist, dass sie sich auf Grund ihres gemeinsamen Hintergrundes, eben genauso entwickelt, wie sie es getan hat. Diese beiden Aspekte sind für das Buch als solche jedoch keinesfalls von Nachteil, da sie den Plot umso realistischer machen.

Spannung war in „Eine Tat wie diese“ durchaus vorhanden und ich hatte auch das Gefühl, dass sie sich durch das ganze Buch zog. 






Ausgabe/Aufmachung:

 Mir liegt das Buch als Erstausgabe vom April 2012 vor. Veröffentlicht wurde es im Carlsen Verlag. „Eine Tat wie diese“ umfasst 416 Seiten und es handelt sich hierbei um ein Taschenbuch.

Das Cover wirkt auf den ersten Blick recht schlicht. Es ist in einem dominierenden Farbton gehalten, den ich als Grauton mit leichtem Gelbstich bezeichnen würde. Der Titel des Buches, sowie der Name der Autorin zieren die linke Coverseite. Rechts befindet sich die Abbildung eines jungen, schwarzhaarigen Mädchens. Ihre Haltung deutet auf eine gewisse Niedergeschlagenheit, zumindest doch aber eine Nachdenklichkeit hin. Die Genialität der Covergestaltung, findet sich wohl im Schatten des Mädchens. Dieser zeigt nämlich ihre Formen rundlicher: eine größere Brust und einen Babybauch.

Ich empfinde das Cover als sehr passend zur Handlung des Buches. Darüber hinaus hat es mich neugierig gemacht.







Meine Wertung: 

Der einzige Minuspunkt, den ich bei diesem Buch sehe, liegt in meinen Augen in dessen Ende und fällt auch kaum ins Gewicht.

An sich ist dieses besagte Ende gerade dadurch spannend, dass es einen recht unerwarteten Zug annimmt. Gerade dies ist der Part, den ich daran gut finde. Jedoch wird auch noch einiges in Bezug auf die Handlung offen gelassen. Die wohl wichtigste Frage in Bezug auf den Plot dürfte man wohl als geklärt bezeichnen. Es gibt darüber hinaus jedoch noch weitere Fragen, deren Beantwortung eher offen gelassen wird. Dadurch bietet sich ein gewisser Interpretationsspielraum. Auf der einen Seite ist dies schön und unterstreicht noch einmal den Eindruck dessen, dass Devon hier als Vertreterin für viele junge Mädchen bzw. Frauen in einer ähnlichen Situation gelten kann, andererseits war ich jedoch auch so von ihrem Schicksal gefesselt, dass ich mir eine komplettere Auflösung gewünscht hätte – einfach, um eben Devons Geschichte bis zum Ende erzählt zu bekommen. Man könnte also sagen, der Ausgang des Buches stürzt mich in eine gewisse Zwiespältigkeit.

Ansonsten habe ich in „Eine Tat wie diese“ jedoch alles gefunden, was ich mir bei einem guten Buch wünsche: eine unterhaltsame Handlung, Spannung und Gefühl. Die Realitätsnähe des Buches stellt dabei auch noch einen weiteren, nennenswerten Pluspunkt dar. 


Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für dieses tolle Buch. 






Vielen herzlichen Dank an die Buchbotschafter (iRead Media) und den Carlsen Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 







Eine LESEPROBE zum Buch gibt es HIER.




Wenn Euch meine Rezension zu diesem Buch gefallen und Euch neugierig gemacht hat, 
habt Ihr noch bis zum 15.04.2012 umd 23.59 Uhr Zeit, 
um bei dem GEWINNSPIEL zum Buch auf meinem Blog mitzumachen.

Dienstag, 10. April 2012

Rezension "Als die schwarzen Feen kamen" von Anika Beer

Hallo meine lieben LeserInnen,


Heute gibt es endlich mal ein Update und wieder eine Rezension von mir.

Wie ich ja bereits angekündigt hatte, habe ich "Als die schwarzen Feen kamen" als Rezensionsexemplar in Empfang nehmen dürfen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei amazon und dem cbj Verlag bedanken.


Nun möchte ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen und Euch endlich meine Rezension zu diesem Buch präsentieren. Viel Spaß beim Lesen!






Titel: Als die schwarzen Feen kamen
Autorin: Anika Beer
Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: cbj
Auflage: 1. Auflage 2012
Preis: 12,95 (D)
ISBN-10: 3570401472
ISBN-13: 978-3570401477








Die Autorin:

„Als die schwarzen Feen kamen“ entstammt der Feder von Annika Beer. Sie wurde 1983 geboren und wuchs in Oerlinghausen am Teutoburger Wald auf. Anika Beer studierte, nahm eine Teilzeitstelle an der Universität an und machte sich schließlich 2012 als Schriftstellerin selbstständig. 

Genauere Angaben zu ihrer Person könnt Ihr auf Ihrer Homepage finden.




Handlung:
Auf den ersten Blick unterscheidet sich Marie nicht großartig von anderen Schulmädchen im Teenager-Alter mit gewissen Problemen. Zwischen ihr und ihrer besten Freundin Theresa scheint einiges nicht mehr so ganz glatt zu laufen. In ihrer Familie ist etwas vorgefallen, das sich am besten als einschneidendes Erlebnis bezeichnen lässt. Das alles klingt erst einmal ziemlich wage – ich möchte hier wirklich nicht allzu viel verraten – und könnte somit die Beschreibung für das Leben vieler Teenager sein, doch als ob diese Probleme nicht genug wären, wird Marie plötzlich von schwarzen Feen bedroht. Die Gefahr, die von diesen grausigen Kreaturen ausgeht, weitet sich sogar aus. Sie greift auch auf die Menschen über, die Marie am Herzen liegen.  

Es scheint für Marie nur einen Menschen zu geben, der ihr dabei helfen kann, die Bedrohung durch die schwarzen Feen abzuwenden - einen älteren Jungen aus ihrer Schule: Gabriel. Doch auch ihn umgibt ein Geheimnis. Er kann die Schattenwesen der Menschen erkennen. Wesen, die erschreckende Gestalten annehmen.

Als Marie sich dazu entschließt, Gabriels Hilfsangebot anzunehmen, sind die schwarzen Feen bereits so weit vorgedrungen, dass die von ihnen ausgehende Gefahr kaum mehr zu bannen scheint. Marie möchte Gabriel vertrauen und benötigt seine Unterstützung, doch es gibt eine Seite an ihm, die er vor ihr versteckt.




Stil / Aufbau: 
Anika Beers Schreibstil ist flüssig und lebendig. Man kann ihm gut folgen. Ich persönlich fand jedoch die ersten Kapitel etwas zu langgezogen. Man erfährt einiges über Marie und ihr Leben und dies hilft einem, sie als Charakter besser einordnen zu können. Ich brannte aber innerlich auf mehr Informationen rund um die schwarzen Feen und fand es dabei etwas schwierig, manchen Szenen, die zwar strategisch wichtig waren, aber gern kürzer hätten sein können, zu folgen.

Etwa ab der Hälfte des Buches setzte bei mir erst der Moment ein, an dem ich „Als die schwarzen Feen kamen“ wirklich nicht mehr aus der Hand legen wollte, weil mich die Spannung immer mehr vorantrieb.


Zwischen den Kapiteln, die in der normalen Welt – um das Setting genauer zu benennen: in Hamburg – spielen, gibt es immer wieder Kapitel, die als „Interludium“ gekennzeichnet sind und in denen sich das Setting stark verlagert. Zu viel kann ich dazu an dieser Stelle nicht verraten, um die Spannung nicht zu mindern.

Die Kapitelüberschriften sind leider teilweise so betitelt, dass sie mich zu sehr erahnen haben lassen, was in etwa in dem jeweiligen Kapitel passieren könnte. Dies empfand ich leider als spannungsmindernd.

Das Charakterdesign war gut gestaltet. Mir gelang es, ein Gespür für alle Personen zu finden und es gab Sympathieträger, aber auch unsympathischere Charaktere.




Ausgabe/Aufmachung: 

Mir liegt dieses Buch als Rezensionsexemplar in der Erstaufgabe vom April 2012 vom cbj Verlag vor. 

Hierbei handelt es sich um ein Softcover mit einem Umfang von 448 Seiten vor.

Die dominierenden Farben des Covers bestehen aus Grüntönen und Schwarz. Dunkle Schmetterlinge sind auf dem Cover verteilt - wohl ein Hinweis auf die schwarzen Feen. In einiger Entfernung, sieht man die Silhouette einer Person auf einem undeutlichen, erleuchteten Weg in gewisser Ferne.

Im Großen und Ganzen sagt mir das Cover zu, obwohl ich nicht unbedingt Schmetterlinge für die Covergestaltung gewählt hätte. Flügel sind nicht gleich Flügel und schwarze Feen stelle ich mir doch noch etwas anders vor. Aber gut, das ist Betrachtungssache.







Meine Wertung: 

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei diesem Buch zunächst ziemlich schwankte, was meine Bewertung angeht. Zu Beginn habe ich mich erwischt, öfter nur wenige Seiten zu lesen, weil ich zwar gut in den Plot fand, mich aber davon nicht gefangen genug sah.

Die dem Buch grundlegende Idee und die Geschichte, die hinter der Bedrohung durch die schwarzen Feen steckt, finde ich jedoch durchaus ansprechend und gut überlegt. Sie hat mich beeindruckt. Ich hätte mir jedoch irgendwie noch etwas mehr davon erwartet. An einigen Stellen finde ich der Situation zu viel Raum gegeben, an einigen – meiner Meinung nach weitaus wichtigeren Punkten – kam der Tiefgang für mich zu kurz. Mir fehlte eine gewisse Portion „Hintergrundwissen“. Beispielweise dazu, warum es die Schattenwesen gibt und sie die jeweiligen Gestalten annehmen. Zu erahnen war dies, ich hätte aber gern expliziter dazu gelesen.

Das Charakterdesign mochte ich. Gerade bezüglich von Nebencharakteren fiel mir dies auf.

Beziehungen der Charaktere zueinander, sowie deren weitere Entwicklung wurden hier sehr schön dargestellt.

Viele Umstände finde ich in diesem Buch durchaus nachvollziehbar dargestellt. An einiger Stelle im Buch wird zum Beispiel die Gedanken- und Gefühlsebene von Theresa, Maries Freundin, deutlicher. Dies fand ich gut, da es mir bezüglich der Beziehung der Freundinnen das Gefühl von unterschiedlicher Wahrnehmung von Individuen vermittelte und dadurch sehr realistisch wirkte. Dieser gefühlten Realität standen hingegen ab und an auch Umstände gegenüber, die ich als etwas weniger realistisch begriffen habe – und damit meine ich nicht unbedingt die offensichtlich fiktiven Elemente des Plots.

Dies alles hört sich wohl ziemlich negativ an, aber ich finde das Buch keinesfalls so schlecht, wie es klingen mag. Ich würde eher sagen, dass es in meinen Augen verbesserungswürdig ist. Ich würde mir so etwas wie eine „expanded version“ von „Als die schwarzen Feen kamen“ wünschen, in denen noch mehr auf die Welt und Wesen, die hier geschaffen wurden, eingegangen wird. Denn diese eine gewisse Welt, die dieses Buch beschreibt, ist durchaus interessant gestaltet. Manchmal ist weniger mehr. In diesem Fall wäre ich gern bereit gewesen, mehr Seiten zu lesen und dafür dem Plot mehr Raum zur Erweiterung des Spektrums zu geben.

Wie schon gesagt, bin ich wirklich beeindruckt von der Idee, die hinter den schwarzen Feen steckt. Allein schon daher würde ich empfehlen, dieses Buch zu lesen. Man kann durchaus eine nicht unwichtige Lehre aus diesem Buch ziehen, die sogar sehr hilfreich für den eigenen Lebensweg sein kann.



Von mir bekommt dieses Buch 3 von 5 Sternen. Damit ist es in meinen Augen immer noch ein gutes Buch, aber eben keines, das mich vor Begeisterung direkt umwirft. 






Eine LESEPROBE zum Buch findet Ihr HIER.









Sonntag, 8. April 2012

Fröhliche Ostern!



An dieser Stelle nur mal ein kurzer, aber lieb gemeinter Ostergruß an Euch, meine lieben LeserInnen! 

Ich hoffe, dass Ihr alle schöne Feiertage habt und Sie vollkommen genießen könnt! 





Habt vielen Dank für Eure Treue!

Eure